Flüchtlinge

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Flüchtlinge

Menschen verlassen ihre Heimat nicht ohne Grund. Oft fürchten sie in Kriegsgebieten oder wegen massiver innerer Unruhen in ihrem Land um ihr Leben. Menschen, die aus Not gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, benötigen besonderen Schutz. Im Sinne unseres Leitbilds fordern wir das Recht für Flüchtlinge, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung aktiv mitgestalten zu können.

Der IB orientiert sich bei der Hilfe für Flüchtlinge an den folgenden Leitlinen:

  • Jeder Mensch hat einen Anspruch auf  Leben und Menschenwürde, freie Entfaltung und Selbstbestimmung.
  • Wir setzen uns in der Öffentlichkeit für die Interessen der Flüchtlinge ein und fördern die Netzwerke einer Willkommenskultur.
  • Unsere Angebote orientieren sich am Bedarf der Flüchtlinge und wir unterstützen sie bei der Entwicklung ihres individuellen Lebensweges.
  • Wir stehen den Kommunen und Ländern als zuverlässiger Partner für qualitativ gute Angebote zur Verfügung.

Die derzeitige Gesetzgebung unterscheidet Flüchtlinge nach ihrem Aufenthaltsstatus.

Hilfen für Flüchtlinge im gesetzlichen Sinne können daher gemäß dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) nur von Asylsuchenden, Ausreisepflichtigen (z.B. Inhabern von Duldungen) und anderen Ausländern, die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten dürfen, und deren Angehörigen in Anspruch genommen werden. Hierzu gehören:

  • Unterkünfte für Asylsuchende und Flüchtlinge
  • Hilfen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • Beratungsangebote
  • Begegnungsangebote für Zugewanderte und Einheimische
  • Erste Sprachförderung

Flüchtlingen mit geklärtem Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis) stehen weitere Hilfen und Dienstleistungen zur Verfügung. Mehr dazu finden Sie hier.

Seit 2011 sind Schulen und Kitas nicht mehr gesetzlich verpflichtet, den Behörden zu melden, wenn ein Kind ohne Papiere angemeldet wird. Damit können die Kinder von Flüchtlingen, deren Aufenthalt sich außerhalb des derzeitigen gesetzlichen Rahmens bewegt, die Angebote von Schulen und Kitas wahrnehmen.      

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