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Täter-Opfer-Ausgleich

Die Beratungsstelle ist als Anlaufpunkt für jugendliche und erwachsene Straffällige gedacht und soll eine Chance bieten, Schadenswiedergutmachung zu leisten und zu erreichen.

Gefördert durch:

          

Der Ablauf

Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) bietet Tätern und Opfer die Gelegenheit zu einer außergerichtlichen Regelung unter Beteiligung eines unparteiischen Dritten (Mediator). Nach Erhalt der Strafakte von der Staatsanwaltschaft werden mit Täter und Opfer Einzelgespräche durchgeführt, wo beide Parteien zum Sachverhalt Stellung nehmen können. Das Opfer hat z.B. die Möglichkeit über seine verletzten Gefühle und über den entstanden Schaden zu sprechen. Außerdem kann es Vorschläge zur Wiedergutmachung unterbreiten. Der Täter hat die Möglichkeit über die Hintergründe der Tat zu sprechen, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und eine aktive Schadenswiedergutmachung zu leisten. Wenn beide Seiten zustimmen, findet ein Ausgleichsgespräch statt.

Ziel des TOA ist, eine außergerichtliche Einigung zu erreichen und Vereinbarungen zwischen den Parteien zu treffen, die schriftlich verfasst und von den Parteien unterzeichnet werden.

Geeignet Formen der Wiedergutmachung sind z.B. Entschuldigung, Schadenersatz, Schmerzensgeld, gemeinnützige Stunden oder Geldleistungen an gemeinnützige Einrichtungen.

Die Staatsanwaltschaft erhält vom Mediator für Strafsachen die Strafakte mit einem Abschlussbericht zurück. Haben sich Täter und Opfer außergerichtlich geeinigt, kann das Verfahren gegen den Beschuldigten eingestellt werden.

Die Voraussetzungen

Das Angebot richtet sich an jugendliche und erwachsene Straftäter, die unter bestimmten Voraussetzungen nach Anerkennung ihrer Schuld für ein Delikt an einer Person, die ihrerseits zu einem Ausgleichsversuch bereit ist, Wiedergutmachung zu leisten.

Die Zielgruppe

- Jugendliche und Erwachsene, die in einem Konflikt leben oder eine Straftat begangen haben

- Geschädigte aller Altersgruppen

Die Ziele des Angebots

Durch den Täter-Opfer-Ausgleich haben Täter die Möglichkeit, das Unrecht ihrer Tat einzusehen, sich zu entschuldigen und das Unrecht wieder gut zu machen. Für das Opfer ist diese Methode eine Hilfe zur Überwindung psychischer Verletzungen und ein Ausgleich materiellen Schadens.

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Brigitte Hellfritzsch/ Beatrice Jauch
Tel: +49 3445-2610251/+49 151/10664112
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IB Burgenlandkreis Geschäftsstelle
Friedrich-Nietzsche-Straße 1
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