Personenzentriertes Modell (PZM) Nidderau

Ein neues Projekt im Bereich Wohnen und Betreuung

Das Modellprojekt "Personenzentriertes Wohnen" (PZM) bietet eine ganz neue Form des inklusiven Wohnens. Nicht die Einrichtung mit ihren Möglichkeiten steht im Mittelpunkt, sondern die zu unterstützende Person. Die Hilfsangebote passen sich dem individuell wechselnden Bedarf des Bewohners an. Im Falle eines größeren Entwicklungsfortschrittes oder aber einer Verschlechterung seines Zustandes muss er das Haus nicht verlassen. Dadurch erfährt der Bewohner ein stabiles Lebensumfeld, in dem er sich kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Das Projekt in Nidderau ist noch im Entstehen und wird voraussichtlich im Oktober 2015 bezugsfertig sein. Der feierliche Spatenstich zum Auftakt der Bauphase fand am 27. Juni 2014 statt.

Adresse: Hanauer Straße 29, 61130 Nidderau-Ostheim

Der Ablauf

Im neuen Haus mit Servicebüro entstehen insgesamt 10 Appartements für 8 Einzelpersonen und 2 Paare.

Die individuellen Dienstleistungen orientieren sich anhand einer Teilhabeplanung, die mit dem Klienten erarbeitet wird. Diese Planung bezieht sich auf die Ziele des Klienten, schätzt erforderliche Hilfen und persönliche Ressourcen ein. Es wird geklärt, welcher Bedarf sich aus der aktuellen Lebenssituation ergibt.

Barrieren, die einer Teilhabe am Gemeinleben entgegenstehen, werden dabei berücksichtigt. Das Umfeld des Klienten wird mit einbezogen. Hierzu zählen persönlich aktivierbare Hilfen im Lebensumfeld des Klienten. aber auch örtlich vorhandene Angebote bzw. Potentiale des Gemeinwesens, die aktiviert und genutzt werden können.

Das Modell Nidderau versteht sich als Servicestelle, in der folgende Grundsätze verwirklicht werden sollen:

  • Jeder Klient soll seine individuellen Lebensziele realisieren können. Daher sind alle Angebote an seinen persönlcihen Möglichkeiten und Bedürfnissen ausgerichtet
  • Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung sollten sich denen von Menschen ohne Behinderung annähern
  • Selbstbestimmung und selbstverständliches Eingebundensein in die örtliche Gemeinschaft
  • Kooperatin mit Bürgern, Vereinen und Institutionen. Dadurch soll zum einen die Inklusion unserer Bewohner in das örtliche Umfeld vereinfacht werden. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Partner aus der Gemeinde, so dass eine Win-Win-Situatin für beide Seitene entsteht. Zum Beispiel: Ein Verein kocht oder backt einmal im Monat mit unseren Bewohnern und kann dfür die Küche für eigene Events nutzen.

Die Zielgruppe

Menschen mit Behinderung, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Die Ziele des Angebots

Jeder Klient soll seine individuellen Lebensziele realisieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten die Fachkräfte auf Augenhöhe des Klienten und achten seine Autonomie. In alle Planungen von Zielen und Maßnahmen wird der Klient konsequent mit einbezogen.

Partner

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