Deutscher Umweltpreis geht an Mainzer Unternehmer

Fragen des Umweltschutzes Grundlage für viele Entscheidungen / Vorbild auch für den IB


Intensive Gespräche am Rande der Preisverleihung: Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands der Mittelständischen Wirtschaft, der Preisträger Reinhard Schneider, der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. (v.l.n.r.)

Am Sonntag hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in Mannheim den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesumweltstiftung verliehen. Mit 500.000 Euro ist das der höchstdotierte Umweltpreis in Europa.

Preisträger sind die Bodenwissenschaftlerin Ingrid Kögel-Knabner von der Technischen Universität München und der Unternehmer Reinhard Schneider aus Mainz. Der Unternehmer Schneider habe konsequent ökologische Produkte in einem Massenmarkt mehrheitsfähig gemacht, lebe Nachhaltigkeit in allen unternehmerischen Entscheidungen und sichere sich so das Vertrauen der Verbraucher. Unter anderem kämpfe Schneider für eine energieschonende Kunststoff-Wiederverwertung in einem geschlossenen Kreislauf. Mit seinen Produkten der Marke "Frosch" gelte er als Pionier der Kreislaufwirtschaft. Er setze seit 2013 auf heimische Pflanzen als Rohstoffbasis, also auf in Europa gewonnene Öle aus Flachs, Hanf oder Oliven, würdigte der Bundespräsident den Einsatz des Mainzer Unternehmers.

In einem persönlichen Gespräch des Preisträgers mit dem Vorstandsvorsitzenden des IB, Thiemo Fojkar, bekräftigte Schneider, dass bei allen Managemententscheidungen des Unternehmens der Umweltschutz eine wichtige Rolle spiele. Auch der IB hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet, so Thiemo Fojkar. Über den Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft, dessen Mitglied der IB ist, soll jetzt der Know-how-Transfer auch in diesem Bereich organisiert werden. „Wir sind auf jeden Fall sehr interessiert, das begonnene Gespräch gemeinsam mit unserem Nachhaltigkeitsmanager Jo Otte fortzusetzen“, so Fojkar in Mannheim. „Jede*r Mitarbeiter*in im Unternehmen kann an seinem oder ihren Arbeitsplatz einen Beitrag zum Umweltschutz und zum nachhaltigen Handeln beitragen“, ist Fojkar überzeugt. So achten die Mitarbeiter*innen des zentralen Einkaufs beim IB bereits darauf, dass neben sozialen auch ökologische Kriterien eine Rolle bei der Beschaffung von Waren spielen. Ökologisches Handeln ist nicht unökonomisch, sondern auf lange Sicht die bessere wirtschaftliche Variante. Dazu gehört eine Bewusstseinsveränderung bei allen Beteiligten, um sich als modernes Unternehmen auch im Sinne des Umweltschutzes in der Gesellschaft zu positionieren. Ökologisches Handeln seit zutiefst sozial, hatte Bundespräsident Frank Walter Steinmeiner in Mannheim betont. Dieser Erkenntnis fühlt sich auch der IB verpflichtet. 


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