"Wettbewerbsbenachteiligung der freien Träger muss aufhören"

Vorstand der Bildungsallianz des BVMW im Gespräch mit Bundesfamilienministerin Giffey


Zu Gast bei Bundesfamilienminsterin Giffey (5.v.r.): Die Vorstandsmitglieder der Bildungsallianz des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft

Der Vorstand der Bildungsallianz des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft war heute zu Gast bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey. Themen des einstündigen Gesprächs waren unter anderem frühkindliche Bildung, die Ganztagesbetreuung, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Fachkräftemangel in der Wirtschaft, vor allem auch in den Sozialberufen.

Der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar nutze die Gelegenheit, um auf die Wettbewerbsverzerrung im Bereich der Kindertagesstätten hinzuweisen. Einerseits stellten die freien Träger als Leistungserbringer den überwiegenden Anteil der Plätze in der Kindertagesbetreuung zu Verfügung und übernehmen damit auch vom Staat Aufgaben im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge. Andererseits werde von ihnen erwartet, dass sie einen Teil der Kosten als Eigenleistungen selbst tragen. Diese Wettbewerbsbenachteiligung der freien Träger müsse beendet werden, stellte Fojkar klar. Die Herstellung von Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche sei nur durch einen engen Schulterschuss der Partner möglich, so Fojkar.

Für den IB sei es wichtig, eine hohe Qualität in seinen Kindertageseinrichtungen gewährleisten zu können, doch diese hohen Standards hätten auch ihren Preis. „Es kann nicht angehen, dass immer mehr Ganztagesbetreuung gefordert wird, freie Träger die Lücke dieser staatlichen Aufgabe schließen und dann eine teilweise Eigenfinanzierung sicherstellen müssen. Hier ist der Staat gefordert, eine Finanzierung wie bei seinen eigenen Einrichtungen sicherzustellen“, fordert der IB-Vorstandsvorsitzende.


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