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Stationär Begleitetes Wohnen

Wohnen wie ich es will!

Diese Wohnform richtet sich an Menschen mit einer leichten bismittelgradigen geistigen Behinderung, für die ein Leben in einem Wohnheim mit 24-Stunden-Betreuung nicht mehr in vollem Umfang notwendig ist. Sie benötigen in der Regel keine Ganztagsbetreuung im Alltag.

Die Plätze im Stationär Begleiteten Wohnen (SBW) sind für Menschen prädestiniert, die sich auf ein Leben in größerer Selbstständigkeit, z.B. in einer eigenen Wohnung (Betreutes Wohnen) vorbereiten wollen. Sie können jedoch auch als Wohnform von Menschen genutzt werden, die langfristig der Sicherheit der täglichen Betreuung und der Struktur einer Wohngruppe bedürfen. Auch der erste Schritt aus dem Elternhaus kann der in eine Stationär Begleitete Wohnform sein.

Die Bewohner/-innen sind zumeist Mitarbeiter/-innen einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder besuchen eine externe tagesstrukturierende Maßnahme, wie z.B. die Tagesstätte des Wohnhauses mit verschiedenen Werkstatt- und Therapieangeboten in unmittelbarer Nachbarschaft oder aber das „Atelier Eastend“, eine Werkstatt für Kunst und Kunsthandwerk für Menschen mit Behinderung im Frankfurter Ostend.

Aufgrund von festgelegten Zeiten, zu denen die gemeinsame Haushaltsführung der Gemeinschaftsräume oder auch das Einkaufen im Fokus steht, haben die Bewohner auch im privaten Bereich ein strukturelles Element, welches gleichzeitig soziale Kompetenzen fördert. Kennzeichnend für die Zielgruppe des Stationär Begleiteten Wohnens sind ein regelmäßiger Hilfebedarf bei der Bewältigung des Alltags und der Haushaltsführung, die Notwendigkeit eines Struktur und Sicherheit gebenden täglichen Beziehungsangebotes sowie der Wunsch nach Leben in Gemeinschaft.

Ziele:
Das Leben in kleineren Wohneinheiten und die Übernahme von Verantwortlichkeiten für sich und die Gemeinschaft bietet Entwicklungschancen. Das Stationär Begleitete Wohnen bietet den Vorteil, dass das Leben in Selbstbestimmung verknüpft mit psychosozialer Sicherheit, in einer Grundstruktur und individuellen Begleitung erfolgen kann. Die räumlichen Gegebenheiten, sowie Bereiche der Privatsphäre als auch Interaktionsbereiche, ermöglichen es, den jeweiligen Bedürfnissen nach Rückzug oder Gemeinschaft nachzukommen. Ein struktureller Orientierungsrahmen, die Überschaubarkeit von Anforderungen und die Integration in die Gruppe, bilden die Basis um einer kognitiven oder emotionalen Überforderung entgegenzuwirken und Autonomie zu stärken.

Wohnen und Freizeit:
Die Bereiche Wohnen und Freizeit gestalten die Bewohner/-innen selbstbestimmt nach ihren persönlichen Vorlieben und Interessen.
Bei der Planung und Durchführung stehen die Betreuer/-innen bei Bedarf beratend, unterstützendund strukturierend zur Verfügung.
Die Partizipation am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ist ein wichtiger Bestandteil in der individuellen Lebensgestaltung und wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern oft eigeninitiativ in Erwägung gezogen oder aber durch die Fachkräfte beratend eingeleitet. Selbstverständlich wird auch auf inklusive Angebote, wie Workshops und Feste für die Gemeinschaft/das Gemeinwesen wertgelegt, sowie auf eine aktive Beteiligung der Klienten am Vereinsleben oder an der Mitgestaltung von Gemeindefesten, wenn dies von den Bewohnerinnen/Bewohnern gewünscht ist.
Mit dem System der Bezugsbetreuung bieten wir unseren Klientinnen/Klienten eine/n feste/n Ansprechpartner/-in für die eigenen Belange. Die jeweiligen Bezugsbetreuer/-innen sind gleichzeitig Kontaktperson für Eltern, Behörden, gesetzliche Betreuer/-in, die medizinische Betreuung oder Psychologinnen und Psychologen. Darüber hinaus sind sie gemeinsam mit der Gruppenleitung für die Organisation der persönlichen Bedürfnisse der Klientinnen/Klienten (z.B. Wohnen, Arbeit, Freizeit, Gesundheit, Hygiene und Bekleidung).

Wir achten darauf, dem Grundsatz der Teilhabe gerecht zu werden und unterstützen und fördern individuelle Interessen und Vorlieben.

Lage der Einrichtung:
Die angemietete Wohnung befindet sich in Frankfurt/Nieder-Erlenbach in einem Wohngebiet. Sie ist eine von zwei im Monat Oktober 2014 barrierefrei und rundum sanierten Wohnungen in einem Flachbau. Dieser befindet sich in direkter Nähe zur stationären Wohneinrichtung des Internationalen Bundes. Das Wohngebäude hat ein barrierefreies Außengelände, das eine Terrasse und einen Garten mit Hochbeeten zur alleinigen Nutzung bietet. Das Grundstück liegt in direkter Nachbarschaft zum Nieder-Erlenbacher Wohnmischgebiet und bietet eine direkte Verkehrsanbindung an den öffentlichen Nahverkehr in die Richtungen Bad Vilbel, Berkersheim und Nieder-Eschbach, zu medizinischen Praxen, zahlreichen Restaurants, Kreditinstituten, sowie zu Geschäften der Grundversorgung bzw. Freizeitgestaltung und einer in den Erlenbach gebetteten,großflächigen Parkanlage in jeweils etwa 5-10 Gehminuten.

Größe und Raumkonzept:
Das SBW Frankfurt bietet in einem 4-Zimmer-Bungalow drei Plätze innerhalb einer Wohngemeinschaft auf insgesamt 123 qm Wohnfläche mit anliegendem Gartengrundstück.

  • Die Wohnung verfügt über eine den Anforderungen gemäße Küche und zwei barrierefreie Sanitäreinrichtungen.
  • Die drei Einzelzimmer der Wohnung haben eine Raumgröße zwischen 11 und 16,5 m². Bei der Belegung der Plätze wird berücksichtigt, dass beispielsweise ein/e Klient/-in, die/der Rollstuhlnutzer/-in ist, das größte der drei Einzelzimmer beziehen kann.
  • Die an das Wohnzimmer angrenzende offene Küche ist über 11 m² groß.
  • Die Küchenzeile bietet viel Arbeitsfläche und ist barrierefrei eingerichtet.
  • Das Badezimmer bietet auf 12,5 m²eine große Wanne und eine 1,75x1,55 m große barrierefreie Dusche.
  • Der zweite kleinere Sanitärraum verfügt über eine barrierefreie Dusche und kann somit als Badezimmer genutzt werden, sodass für die drei Bewohner/-innen keine zeitlichen Schwierigkeiten im Ablauf entstehen.
  • Im Übergang vom Wohnzimmer zu dem knapp 7 m² großen Flur, der Zugang zu den Privatzimmern und dem großen Badezimmer ermöglicht, befindet sich eine Tür, die Ruhe und Privatsphäre in den Einzelzimmern ermöglicht, wenn im Wohnzimmer Aktivitäten stattfinden.
  • Das Wohnzimmer geht außerdem in einen weiteren Flur von 5,5 m² Größe über, der Zugang zu Küche (über Tür vom Flur aus und über Wohnzimmer erreichbar), WC mit Dusche und Ausgang/Eingang ermöglicht.
  • DieTerrasse und der Garten sind über zwei der drei Privatzimmer sowie über das Wohnzimmer/ Gemeinschaftszimmer zugänglich.
  • Das Außengelände der Wohnung umfasst ca. 27 m².
  • Der Garten bietet Sitzgelegenheiten auf der Terrasse, eine Rasenfläche sowie Möglichkeiten zur Bepflanzung in Hochbeeten.

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