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IB Kreis Herzogtum Lauenburg

Jugendhilfe Kreis Herzogtum Lauenburg

Der Gedanke und das Erfordernis der Vernetzung von Hilfen für junge Menschen, die am Übergang von Schule zum Berufsleben stehen, war ausschlaggebend für den Be­ginn der Arbeit des Internationalen Bundes im Kreis Herzogtum Lauenburg. Mitte der 80ziger-Jahre entstanden so „arbeitsweltbezogenen Ansätze“ in der Jugendsozialar­beit, die zunächst die Fördermöglichkeiten des damaligen Arbeitsamtes – heute der Arbeitsagentur – aufgriffen. Im weiteren Verlauf wurde eine Vernetzung zu Hilfen des Jugend­amtes hergestellt.

Die Jugendwerkstatt Schwarzenbek ist der Einrichtungsteil, der im Wesentlichen diese damaligen Ansätze heute noch in seiner Struktur widerspiegelt. Dieser Einrichtungsteil entstand als Modellprojekt, gefördert über Mittel des Bundesjugendplans und wurde nach Auslauf der Modellphase in die Angebotspalette der Jugendsozialarbeit des Kreises integriert. Die Jugendwerkstatt verfolgt die Zielsetzung mit den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Ziel der beruflichen und sozialen Integration zu arbeiten.

Die Jugendwerkstatt führt neben dem eigentlichen Kerngeschäft seit vielen Jahren regelmäßig Kurse mit und für Schulen durch, die den Übergang Schule – Beruf im Focus haben und sich in aller Regel an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 richten.

Ab Ende 1999 übernahm der Internationale Bund im Auftrag des Jugendamtes die Durchführung von Inobhutnahmen für Jugendliche. Durch diese Maßnahme der Ju­gendhilfe finden in Not geratene Minderjährige eine vorläufige Aufnahme. Im Bewusst­sein ihrer persönlichen Not bietet der Internationale Bund ihnen in dieser Krisenzeit Schutz, fängt sie in ihren Sorgen und Ängsten auf, bieten ihnen eine Auszeit und ar­beitet gemeinsam mit ihnen, ihren Eltern und dem Jugendamt an der Entwicklung tragfähiger Lösungen für die Zukunft.

Neben der Inobhutnahmestelle hat sich seit 2006 ein eigenständiger Bereich der auf­suchenden Familienhilfen entwickelt. Mit dieser sozialpädagogischen Arbeit werden Familien bei ihren Erziehungsaufgaben, der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie dem Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützt. Zum Angebotsspektrum des Internationalen Bundes in den ambulanten Hilfen gehören die Sozialpädagogische Familienhilfe und die Erziehungsbeistand­schaft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen dabei ihre Erfahrungen und ihr Wissen durch Weiterbildungen im „Rendsburger Elterntraining“, in „Triple P“ sowie in „Video-Home-Training“ neben weiteren speziellen Fähigkeiten in die alltägliche Arbeit mit ein.

Die Notwendigkeit Kinder und Jugendliche im Rahmen einer stationären Betreuung außerhalb des Elternhauses unterzubringen ist die Jugendhilfemaßnahme, die am weitesten in die Beziehung zwischen Eltern und Kindern eingreift. Sie wird nur aufgrund besonderer Problemlagen angewendet. Damit dennoch die Verbindung zwischen Eltern und Kindern nicht abbricht und gegebenenfalls eine Rückführung ins Elternhaus ermöglicht werden kann, hat der Kreis Herzogtum Lauenburg einen Schwerpunkt auf wohnortnahe Unterbringung gelegt. Der IB hat dazu im März 2017 eine Wohngruppe mit 10 Plätzen in Büchen eröffnet. Der Ort Büchen bietet eine gute Verkehrsanbindung und hält auch alle Schulformen vor Ort bereit. Die Betreuung erfolgt rund-um-die-Uhr. Sie wird durch pädagogische Fachkräfte, Betreuungshelfer*innen und eine Hauswirtschaftskraft durchgeführt. 

Die Einrichtungsteile der Jugendhilfe Kreis Herzogtum Lauenburg verstehen sich als Kinder-, Jugend- und Familienhilfeeinrichtung. Sie sind an ihren Standorten sehr eng im Sozialraum vernetzt und kooperiert mit Behörden und anderen für die Arbeit rele­vanten Institutionen.

Im Herzogtum Lauenburg arbeiten mittlerweile (Stand 2018) 26 Mitarbeiter an fünf Standorten, drei der Standorte befinden sich in Schwarzenbek, einer in Mölln, einer in Büchen.  

 

Der IB im Herzogtum Lauenburg verfügt über folgende Angebote:

 

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