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Jugendhilfe Nord Hamburg-Bramfeld

Hilfen zur Erziehung für Migranten und Flüchtlinge von Mitarbeitern mit eigenem Migrationshintergrund
§§ 27/30, 31 SGB VIII
Der Migrationshintergrund unserer pädagogischen Fachkräfte wird gezielt eingesetzt. Zusätzlich zu den Regelleistungen einer ambulanten Hilfe zur Erziehung mit dem Ziel, Hilfe anzunehmen und die Integration zu verbessern, bietet dieses Spezialangebot:

  • Beratung und Betreuung auch in der Herkunftssprache
  • Abbau von Schwellenängsten durch das Medium Sprache als Zugangsmethode
  • professionelle interkulturelle Kompetenzen
  • Sprachen: Afghanisch (Dari, Paschto), Arabisch, Bosnisch, Französisch, Iranisch (Farsi, Mazandarani), Kasachisch, Kroatisch, Kurdisch, Litauisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Tadschikisch, Türkisch, Ukrainisch

Begleiteter Umgang
§§ 1684 BGB; 18 SGB VIII
Begleitung bei Kontakten zwischen Eltern und den von ihnen getrennt lebenden Kindern in problematischen Umgangssituationen.

Hauswirtschaft und Familienhilfe – HAFA
Einzelvereinbarung und § 31 SGB VIII
Ergänzende Maßnahme für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf in der Haushaltsführung, Lebensbewältigung und Erziehung.
Zusätzlich zur pädagogischen Fachkraft wird für ein halbes Jahr eine Hauswirtschaftskraft in der Familie eingesetzt. Sie unterstützt und leitet zu hauswirtschaftlichen Tätigkeiten an.

Soziales Kompetenztraining
Mit standardisierten, modularen Trainingsmethoden können soziale Kompetenzen geübt / trainiert werden. Diese Trainingsprogramme fördern die emotionalen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder. Sie lernen Selbstkontrolle, Selbststeuerung und den Umgang mit Misserfolg. Angebote sind:

  • Petermann (Schulkinder)
  • TIP (Training im Problemlösen)
  • effekt

Triple P
Aufsuchendes Einzel-Elterntraining und Elterngruppentraining
Triple P ( Positiv Parenting Programm ) ist ein wissenschaftlich fundierter und präventiv ausgerichteter Ansatz mit dem Ziel, die elterliche Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu stärken.

Väterarbeit in den Hilfen zur Erziehung
Hier arbeiten Pädagogen und Pädagoginnen nach dem eigens für die Väterarbeit entwickelten IB-Konzept. Väter lernen dadurch Erziehungsverantwortung zu übernehmen und sich gleichberechtigt in die Erziehung einzubringen.

Sozialpädagogische Familienhilf
§§ 27/ 31 SGB VIII
Die sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) richtet sich an Familien, die um Unterstützung und Hilfestellung bei den vielfältigen Aufgaben der Erziehung ihrer Kinder gebeten haben. Ziel der SPFH ist es Familien in ihrer Alltagsbewältigung direkt zu unterstützen und zu begleiten. Die SPFH wendet sich an alle Familienmitglieder und versucht deren Kräfte zu aktivieren, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
Dadurch wird das Selbsthilfepotential der Familie sowie jedes einzelnen Familienmitgliedes gestärkt und gefördert – Lösungen innerhalb der Familie können erarbeitet werden. Der Ansatz der Hilfe ist mehrdimensional, d.h. sie orientiert sich am gesamten Familiensystem und an dessen sozialem Netzwerk mit seinen Erziehungs-, Beziehungs-, sozialen und materiellen Problemen und Ressourcen.

Erziehungsbeistandschaft
§ 27/ 30,41 SGB VIII
Der Eziehungsbeistand stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, unterstützt sie in ihrer Beziehungsfähigkeit und stärkt ihr Selbstbewußtsein.
Die Hilfe ist einzelfallbezogen, bindet aber auch das soziale Umfeld mit ein. Die Kinder und Jugendlichen werden so in ihrer Entwicklung und Verselbständigung gefördert, während ihr Lebensbezug zur Familie erhalten bleibt. Die Erziehungsbeistandschaft richtet den Fokus ihrer Arbeit auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen. Die Hilfe kann innerhalb des familiären Umfelds, bei älteren und selbständigen Jugendlichen aber auch in eigenem Wohnraum erfolgen. In letzterem Fall kann diese Hilfeform auch im Rahmen der Volljährigenhilfe nach § 41 SGB VIII stattfinden, häufig im Anschluss an eine stationäre Jugendhilfemaßnahme.


Hilfen zur Erziehung müssen beim zuständigen Jugendamt beantragt werden. Das zuständige Jugendamt gewährt notwendige Hilfen durch einen Freier Träger, z.B. dem Internationalen Bund, auf einer Hilfekonferenz.

Möchten Sie lieber eine persönliche Beratung?

Kontaktieren Sie uns!
Alexandra Tietz
Tel: +49 40 650600-10
Fax: +49 40 650600-21
Jugendhilfe Nord Hamburg-Bramfeld
Bramfelder Chaussee 242
22177 Hamburg
Tel.: +49 40 650600-10
Fax.: +49 40 650 600-21
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