Soziale Arbeit

Soziale Arbeit

Behindertenhilfe

Der IB macht Menschen mit Beeinträchtigung vielfältige Angebote oder erbringt spezifische und bedarfsgerechte Leistungen entsprechend ihrer Behinderung.

Für die Angebote des IB steht der Mensch mit seinen Stärken im Mittelpunkt des sozialen Handelns. Die inklusive Ausrichtung der Angebote ist das Ziel des IB. Auf dem Weg dorthin steht die Verwirklichung von umfassender Teilhabe und Barrierefreiheit im Mittelpunkt der Angebote.

Der IB stellt sich den Herausforderungen, im Spannungsfeld zwischen gewachsenen Strukturen zu Hilfe und der angestrebten Teilhabe ohne Ausgrenzung.

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Erziehungshilfen

Erziehungshilfen bieten ein wichtiges, die Familienerziehung ergänzendes Sozialisationsfeld. Sie sind als Pflichtleistung der Kinder- und Jugendhilfe verankert.

Bei den ambulanten Erziehungshilfen des IB geht es um Erziehungsberatung, soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistandschaft und sozialpädagogische Familienhilfe.Ziel von Tagesgruppen als teilstationäre Hilfen ist es, durch soziales Lernen in der Gruppe,  Training von Kompetenzen und eine begleitende Elternarbeit Kindern den Verbleib in der Familie zu sichern.

Der IB bietet außerdem stationäre Erziehungshilfen in Wohngruppen und Wohnheimen, Betreutes Wohnen, intensiv-pädagogische Wohngruppen, 5-Tage-Gruppen, Erziehungsstellen und Pflegefamilien an. Die intensivpädagogische Einzelbetreuung, das Mutter-Kind-Wohnen und die Hilfen für junge Volljährige runden das Angebotsspektrum der Erziehungshilfen im IB ab.

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Jugendsozialarbeit

Mit dem Ziel, die soziale, gesellschaftliche und berufliche Teilhabe junger Menschen zu stärken, stellt der IB zahlreiche Angebote im Bereich des  Übergangsmanagements, der aufsuchenden Arbeit und des Jugendwohnens bereit.

Über frühzeitige Berufsorientierung, Kompetenzfeststellung, Beratung und Begleitung, Bildungs- und Qualifizierungsangebote sowie begleitetes Wohnen unterstützt der IB junge Menschen bei ihrer individuellen Lebens- und Berufswegeplanung. Mit niedrigschwelligen Angeboten und aufsuchender Arbeit erreicht der IB viele junge Menschen, die aus dem Bildungs- und Fördersystem herausgefallen sind. Dabei setzt er an den Stärken, Ressourcen und Interessen junger Menschen an.

Der IB ist eng vernetzt mit Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Ämtern und Betrieben. Dadurch können Fördermöglichkeiten wirkungsvoll abgestimmt, Übergänge erleichtert und Zugangsbarrieren überwunden werden.

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Jugendmigrationsdienste

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) des IB unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen zwölf und 27 Jahren unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration in die Gesellschaft. Ihre Arbeit zeichnet sich durch interkulturelle Kompetenz, sprachliche Vielfalt und langjährige Berufserfahrung aus. Da auch die Eltern ein wichtiger Faktor für den Schul- und Berufsweg ihrer Kinder sind, werden sie bei Bedarf mit in die Beratung einbezogen.

Ergänzend zur persönlichen Begleitung bieten die JMD eine breite Palette an Gruppenaktivitäten an. Dazu gehören z.B. Sprach- und Kommunikationstrainings, PC-Kurse oder Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem.

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Flüchtlingshilfe

Menschen verlassen ihre Heimat nicht ohne Grund. Oft fürchten sie in Kriegsgebieten oder wegen massiver innerer Unruhen in ihrem Land um ihr Leben. Viele haben traumatische Erlebnisse überlebt und hoffen, endlich eine Zuflucht, Sicherheit und Ruhe zu finden.

Der IB bietet seit seiner Gründung im Jahr 1949 seine Hilfe Menschen an, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen haben.

Der IB hilft und berät mit ambulanten und stationären Angeboten. Dabei berücksichtigt er den jeweils besonderen  Bedarf von alleine angekommenen minderjährigen Flüchtlingen, Frauen, Männern, Paaren, Alleinerziehenden und Familien.

Der IB steht den Kommunen und Ländern als zuverlässiger Partner für qualitativ hochwertige Angebote zur Verfügung.

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Hilfen zur Integration

Viele Menschen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte nach Deutschland gekommen sind, haben sich erfolgreich in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integriert. Insbesondere für Neuzugewanderte im Rahmen der Flüchtlingsströme fehlen jedoch koordinierte Angebote und ein langfristiges Integrationskonzept. Es herrscht also bei Weitem noch keine Chancengerechtigkeit für Menschen mit Migrationshintergrund: Dies gilt für ihren Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeit genauso wie für gesellschaftliche und soziale Akzeptanz und Partizipation.

Daher ist die Integration von Zuwanderern in allen Maßnahmen und Projekten ein wichtiges Ziel im IB, sowohl in den Bildungsangeboten als auch in den Einrichtungen der Sozialen Arbeit.

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Kindertagesstätten

Grundlage der Arbeit in den IB-Kindertageseinrichtungen sind die Satzung und das Leitbild des IB, die Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII), die Gesetze und Bildungspläne der Bundesländer sowie  die Leitsätze des IB für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen.  Unterstützt und geleitet wird die Arbeit außerdem von den „Leitlinien des IB zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“. Jede Kindertageseinrichtung entwickelt auf dieser Grundlage und auf der Grundlage der Rahmenkonzeption für Kindertageseinrichtungen im Internationalen Bund ihre eigene auf den spezifischen Gegebenheiten ausgerichtete Konzeption.

Bildung in den IB-Kindertageseinrichtungen zeichnet sich durch ihre Ganzheitlichkeit aus und berücksichtigt hierbei die aktuellen Forschungsergebnisse zur Gestaltung kindlicher Bildungsprozesse. Die Eltern sind dabei die wichtigsten Partner. Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gestalten wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit. Eltern und Familien sind herzlich eingeladen, sich bei der Gestaltung von Projekten in der Gruppe und der gesamten Einrichtung aktiv zu beteiligen.

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Offene Kinder- und Jugendarbeit

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) des IB richtet sich an alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Freizeit aktiv, kreativ und selbstbestimmt gestalten wollen. Zu den Einrichtungen in diesem Bereich zählen Kinder- und Jugendtreffs, Abenteuerspielplätze, Häuser der Offenen Tür, Begegnungs- und Kommunikationszentren, Stadtteiltreffs, Mehrgenerationshäuser sowie aufsuchende, mobile und cliquenorientierte Projekte. Außerdem bietet die OKJA auch Beratungs- und Orientierungsangebote im Sinne des § 13 SGB VIII (Jugendsozialarbeit).

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Schulsozialarbeit

In der schulbezogenen Jugendsozialarbeit verfügt der IB über eine breite Leistungspalette, um junge Menschen bei ihrer individuellen Lebensgestaltung und -bewältigung sowie der Erreichung ihrer schulischen Ziele zu unterstützen. Zu den Dienstleistungen zählen die Schulsozialarbeit, Angebote zur Berufsorientierung und themenspezifische Seminare sowie Projekte zur Unterstützung schulmüder junger Menschen.

Dem IB ist es ein großes Anliegen, die Chancengleichheit und Teilhabe im Bildungssystem zu fördern und den Bildungsort Schule als einen wichtigen Lebensraum für junge Menschen mitzugestalten. Mit vielfältigen Ansätzen bringt der IB ergänzende Bildungselemente, neue Perspektiven und Erfahrungsräume in Schulen ein. 

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Angebote für Senioren

Alte Menschen haben den Wunsch, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden oder einer Wohneinrichtung zu leben, die den Kontakt mit ihren Familien, Freunden und Bekannten ermöglicht. Der IB bietet bei Hilfebedürftigkeit und Pflegebedarf seine Offenen Hilfen (Leistungen wie Putzen, Kochen, Waschen, Bügeln, Begleitung außer Haus zum Arzt oder Einkauf, Nutzung von  Freizeit- oder Bildungsangeboten) oder sein Betreutes Wohnen an.

Die anerkannten Ambulanten Hilfen kommen als mobile Dienste mit qualifizierten Kräften nach Hause und pflegen und betreuen entsprechend der Pflegestufe und den persönlichen Bedürfnissen in der Wohnung. Neben der Pflege werden auch hauswirtschaftliche Dienste angeboten. Zum Angebot des IB gehören außerdem Tagespflegeeinrichtungen.

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Wohnungs- und Obdachlosenhilfe

Die Unterstützung des IB für Menschen in Wohnungsnot reicht von präventiv arbeitenden Beratungs- und Anlaufstellen und Clearinghäusern über Betreutes Wohnen bis hin zu Wohnheimen und betreuten Langzeitwohnprojekten. Die Hilfe richtet sich an Einzelpersonen, aber auch an Paare oder Frauen mit Kindern, die keine Wohnung haben oder gefährdet sind, ihre Wohnung zu verlieren. Die wachsende Zahl von jungen Menschen in Wohnungsnot ist hier eine besondere Herausforderung.

Die Menschen wahrzunehmen und zu respektieren – das ist das Leitmotiv des IB bei dieser Arbeit. Wohnungslose Menschen sollen dabei unterstützt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dazu gehört auch, ihnen die Wege zu Fachberatungsdiensten, medizinischen Hilfen und berufsfördernden Einrichtungen zu zeigen und zu erleichtern.

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Justiznahe Dienste

Weil erzieherische Maßnahmen im Kinder- und Jugendalter in weitaus den meisten Fällen wirkungsvoller sind als der Strafvollzug, lässt sich der IB in seiner Arbeit überwiegend vom Grundsatz „Erziehen statt Strafen“ leiten, lässt aber nicht außer Acht, dass „Erziehen und Strafen“, „Erziehen im Strafvollzug“ u.a.m. erfolgreiche Handlungsstrategien für eine gelungene Resozialisierung von jungen Straffälligen sein können.

In ambulanten Maßnahmen wie zum Beispiel sozialen Trainingskursen oder Einzelbetreuungen werden gefährdete und straffällige Kinder oder Jugendliche mithilfe eines differenzierten methodischen Instrumentariums gefordert, angeleitet und unterstützt, neue Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln und diese im Umgang miteinander zu erproben und zu üben.

Anti-Gewalt-Trainings, sportliche und künstlerische Aktivitäten oder auch schulbegleitende Lernhilfen fordern von straffälligen, auffälligen oder gefährdeten Jugendlichen die Konzentration auf Leistungen im legalen Bereich, vermitteln neue Erfahrungen und geben neues Selbstvertrauen.

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