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Betreutes Wohnen

für Menschen mit dem fetalen Alkoholsyndrom und/oder dem Asperger-Syndrom

Die IB West gGmbH des Internationalen Bundes ist in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen tätig. Die Unternehmensschwerpunkte sind soziale Dienstleistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Migrationsarbeit für Menschen aller Altersgruppen sowie Maßnahmen und Projekte der beruflichen Ausund Weiterbildung für Jugendliche und Erwachsene.

Die Gesellschaft mit Sitz der Geschäftsführung in Köln beschäftigt insgesamt über 1.600 qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 100 Standorten in den drei Bundesländern. Unsere ambulanten und stationären Dienstleistungen richten sich an alle Menschen, die Hilfe benötigen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. Sie orientieren sich am Bedürfnis und am Bedarf des Einzelnen nach Assistenz und Unterstützung.

Die individuelle Entwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben stehen dabei im Mittelpunkt der pädagogischen und pflegerischen Arbeit.

Das Angebot des Betreuten Wohnens schließt andere Hilfen wie beispielsweise Tagesstruktur, Ambulante Dienste für Hauswirtschaftliche Unterstützung und Pflege nicht aus, sondern kann diese ergänzen. In Abgrenzung zum Wohnheim und zur Klinik bedeutet Betreutes Wohnen, dass Mitarbeiter nicht permanent, sondern zeitlich begrenzt anwesend sind.

Die einzelnen Leistungen, in denen Unterstützung, Assistenz und/oder Beratung angeboten werden, richten sich nach dem jeweils mit dem Klienten individuell ermittelten Hilfebedarf und in Absprache mit dem Kostenträger. Dabei orientiert sich die Hilfeplanung an den Grundsätzen von SMART (Spezifisch, Messbar, Aktivierend, Realistisch und Terminiert).

Die Voraussetzungen

Notwendige Voraussetzung ist eine grundlegend vorhandene Selbstorganisationsfähigkeit des durch FASD (deutsch: Fetale Alkoholspektrum Störungen) oder AS (Asperger-Sydnrom) beeinträchtigten Menschen. Er oder sie muss in der Lage sein, den überwiegenden Teil des Lebensalltags allein oder mit Hilfe Dritter strukturieren und bewältigen zu können.

Unter Beachtung des Grundsatzes der orts- und familiennahen Versorgung werden vorrangig Leistungsberechtigte betreut, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Bremen haben.

Die Zielgruppe

Wir bieten in unserem Haus Unterstützungsleistungen für Menschen mit FASD (deutsch: Fetale Alkoholspektrum Störungen) sowie AS (Asperger-Sydnrom). Das Wohnangebot richtet sich an junge Erwachsene im Übergang von der Jugendhilfe in die Eingliederungshilfe sowie an Erwachsene mit entsprechenden Unterstützungsbedarfen. Dabei haben die potenziellen Klient*innen eine bestehende Diagnose FASD oder AS. Zudem richtet sich unsere Unterstützungsleistung auch an externe Klient*innen mit FASD oder AS, die bereits in einer eigenen Wohnung außerhalb unseres Wohnangebotes leben. 

Die Motivation selbst bestimmt zu leben und Verantwortung zu übernehmen, spielt in der Betreuung eine wesentliche Rolle. Erwartet wird eine grundsätzliche Fähigkeit zum Einhalten sozialer Spielregeln, sowie die Bereitschaft, an den gemeinsam entwickelten Zielen und Maßnahmen mitzuwirken.

In Absprache mit der nachfragenden Person und den beteiligten Institutionen wird von der koordinierenden Bezugsperson eine gemeinsame Betreuungsvereinbarung in Form eines Hilfeplans erstellt.

Die Ziele des Angebots

Unser vorrangiges Ziel gemäß unserem Leitbild ist die Schaffung von Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung, welche ihnen die optimale Entfaltung ihrer persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Hierzu gehört neben der Bereitstellung eines angemessenen Wohnraums in möglichst heimatnaher Umgebung eine auf individuelle Bedürfnisse eingehende qualifizierte Betreuung durch Fachkräfte. 

Unser Wohnangebot in Bremen soll für die Menschen mit FASD oder AS entweder ein Zuhause auf Zeit sein oder aber eine langfristige Perspektive bieten. 

Folgende Ziele werden im Rahmen der individuellen Möglichkeiten bei der Arbeit mit den Klienten angestrebt und stets personenzentriert mit dem Klienten gemeinsam besprochen:

  • Assistenz zum Aufbau und Erhalt der lebenspraktischen Fähigkeiten und Ausbau zur Selbstständigkeit
  • Erlernen von Sozialverhalten und Konfliktfähigkeit
  • Förderung der Konzentration, Ausdauer und Wahrnehmung
  • eigene Wünsche und Bedürfnisse erkennen und äußern
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Einhaltung sozialer Regeln
  • Enwicklung einer persönlichen Lebensperspektive
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Aktivierung von Ressourcen für das persönliche Netzwerk
  • Erhalt der Gesundheit und Körperhygiene
  • u.v.m. 

 

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