IB begrüßt Nationale Bildungsplattform

„Aber kommt sie für die längst weit vorangeschrittene Digitalisierung nicht zu spät?“

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Der IB begrüßt die Einführung der Nationalen Bildungsplattform, übt jedoch auch Kritik. Foto: April Bryant

Der Internationale Bund (IB) begrüßt die Einführung einer Nationalen Bildungsplattform durch das zuständige Bundesministerium, übt jedoch auch Kritik. Es wird aus Sicht des IB sehr lange dauern, bevor das Projekt merkliche positive Effekte bringen kann – für die Digitalisierung eventuell zu lange.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB: „Die Nationale Bildungsplattform ist grundsätzlich zu begrüßen. Jedoch: Es handelt sich hierbei um ein sehr langfristiges Projekt. Eigentlich kommt der Mehrwert für die längst weit vorangeschrittene Digitalisierung daher fast zu spät. Aber der IB wird sich dennoch mit seinen beiden Hochschulen mittels einer Projektförderung zum Thema Content-Entwicklung beteiligen.“

Digitale Lehr- und Lerninhalte für Menschen aller Bildungsgrade

Das Ministerium hat in dieser Woche den Startschuss für den Aufbau einer solchen Plattform gegeben. Darauf sollen Menschen aller Bildungsgrade in Deutschland - von jung bis alt – digitale Inhalte finden können. Später ist auch eine europäische Vernetzung geplant.

Das Angebot richtet sich an (Berufs-)Schulen, Universitäten und weitere Bildungseinrichtungen, aber auch Privatpersonen. Einerseits sollen Lehrende dort Unterrichtsmaterialien und Tipps finden, andererseits können sich Lernende dort passenden Stoff und Übungen heraussuchen.


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