upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff.jpg
upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff_3.jpg
upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff_mathe_kurs.jpg
upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff_mathe_kurs2.jpg
upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff_mathe_kurs3.jpg
upload/IB/VB_Baden/BZ Karlsruhe/SCHEFF/IB_Baden_KA_Scheff_slider.jpg
Teilen Sie unsere Inhalte

SCHEFF

Ziel des Projekts – Ausbildungsfähigkeit

 

Schulergänzende Förderung von Flüchtlingen und Migranten

Das Projekt richtet sich an junge Migranten und Flüchtlinge aus VABO- sowie VAB- und AVdual-Klassen an beruflichen Schulen. In Kleingruppen sollen sie auf ihrem Weg zur Ausbildung begleitet werden unter Berücksichtigung der drei Bausteine:

• Spracherwerb
• Matheförderung
• Berufsorientierung

 

Die Ziele des Angebots

SCHEFF hat es sich zum Ziel gemacht, bis zu 52 Karlsruher Schüler*innen in Kleingruppen von ca. 4 Personen zu unterstützen, damit diese längerfristig einen Schulabschluss erwerben können und ausbildungsfähig werden. Um diesen Weg erfolgreich zu begehen, brauchen sie Sprachkompetenz mit eigenständiger Anwendung in Wort und Schrift, Mathematikkenntnisse sowie Unterstützung bei der beruflichen Orientierung.

Die Zielgruppe

Die Zielgruppe setzt sich aus jungen Flüchtlingen und Migrantinnen*Migranten vornehmlich aus dem Osten und Südosten der EU zusammen, die Schüler*innen Beruflicher Schulen in Karlsruhe Stadt sind.

Ohne bzw. mit geringen Deutschkenntnissen besuchen sie zum Spracherwerb zunächst ein Schuljahr lang eine Vorbereitungsklasse (VABO), bevor sie die Regelklassen VAB (Vorqualifizierung auf Arbeit und Beruf) oder AVdual besuchen können. In den internationalen Klassen sitzen bis zu 20 Schüler*innen. Die Heterogenität ist verschiedene Parameter betreffend – wie Vorbildung, Lernerfahrung, kultureller Hintergrund, Alter – extrem hoch, wodurch individuelle Förderung oft unabdingbar wird, um konkrete Ziele zu erreichen. Dies kann nur in Kleingruppen geleistet werden. Diese Schüler*innen brauchen verlässliche, individuelle schulergänzende Förderung:

• Während des Besuchs der internationalen Klassen VABO
• Nach dem Wechsel in die Regelklassen VAB/ AVdual bis der Anschluss erreicht ist
• Während der Ausbildung, um die Berufsfachschule und Abschlussprüfung zu bestehe

Der Ablauf

Ca. 4 Teilnehmer*innen erhalten bis zu 2 × 2 Unterrichtsstunden schulbegleitende Förderung. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Sprachförderung, innerhalb derer in den Anschlussklassen dem Thema Berufsorientierung besondere Bedeutung zukommt. Unterstützung in Mathematik wird nach Bedarf ebenfalls auf verschiedenen Niveaustufen angeboten. Über einen gewissen Zeitraum ist auch Einzelunterricht möglich, sowie ausbildungsbegleitende Unterstützung.

Die Projektleitung ist Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache, unterrichtet selbst und kooperiert mit den Schulen, einschlägigen Fachdiensten und Projekten. Sie akquiriert die Dozenten für die weiteren Gruppen – vornehmlich Studenten der PH und des KIT – und leitet diese an.
 

Unterrichtszeiten

Die Förderung findet zu unterschiedlichen Zeiten am Vormittag bzw. am frühen Nachmittag statt. Sie richtet sich nach dem jeweiligen Stundenplan, in den sie möglichst passgenau integriert wird.
 

Unterrichtsort

Der Unterricht findet in den Räumen der jeweiligen Schule statt. Derzeit läuft das Projekt an 4 Beruflichen Schulen in Karlsruhe:

• Carl-Hofer-Schule
• Elisabeth-Selbert-Schule
• Walter-Eucken-Schule
• Gewerbeschule Durlach

Weitere Informationen

Der Projektverlauf wird dokumentiert, hierbei dienen folgende Kennzahlen:

• der regelmäßige Besuch des Förderunterrichts 
• die Rückmeldungen der Schüler*innen und Lehrer*innen über die Leistungsveränderungen
• die Zahl der Schüler*innen, die das Klassenziel/ einen Schulabschluss erreicht haben oder eine Ausbildung aufnehmen

Teilen Sie unsere Inhalte

Kontakt

Sonja Lenz

Standort

Bildungszentrum Karlsruhe
Scheffelstr. 11-17 a
76135 Karlsruhe
Tel.: 0721 85019-0
Fax.: 0721 85019-28