Springe zum Inhalt

Steckbrief

Mein FSJ mit dem IB


Mein FSJ

Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?
Nach dem Abitur wollte ich erstmal ein bisschen Pause machen, aber auch nicht nichts tun. Außerdem wusste ich noch nicht genau, was ich studieren wollte, daher bot sich das FSJ an, bei dem ich ein bisschen was verdienen und mich orientieren konnte.  
 

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?
Ich komme an und gehe erstmal ins Lehrerzimmer, um zu schauen, ob ich im Vertretungsplan stehe. Wenn nicht, läuft der Arbeitstag nach meinem gewohnten Stundenplan ab. In fast jeder Stunde bin ich in einer anderen Klasse und helfe den Lehrer*innen und den Schüler*innen. In der Mittagspause esse ich mit meiner FSJ-Kollegin in der Mensa. Am Ende des Schultages verteile ich die Schüler*innen auf die Schulbusse.

Hat dein FSJ deine Erwartungen erfüllt?
 Ja   Teilweise Nein

Was hast du während deines FSJ fachlich und persönlich gelernt?
Ich habe viel über Sprachförderung gelernt, beispielsweise wie man Kindern dabei hilft, die richtigen Laute zu bilden. Außerdem habe ich gelernt, mich durchzusetzen und auf mein eigenes Können zu vertrauen. Da ich manchmal auf mich allein gestellt war, musste ich mich vor einer Klasse als Autoritätsperson behaupten, ohne den persönlichen Draht zu den Kindern zu verlieren. 


Meine Erfahrungen

Was hat dir an deinem FSJ am meisten Spaß gemacht?
Das Herumalbern mit den Kindern, aber auch, ihnen im Unterricht zu helfen und zu sehen, dass sie auf mich vertrauen.
 
Worauf bist du während deines FSJ besonders stolz?
Zu merken, dass man gebraucht wird und auch wirklich helfen kann. Man kann etwas verändern und den Arbeitsalltag für Schüler*innen und Lehrer*innen einfacher machen. Einen positiven Einfluss auf das Schulklima zu haben ist ein schönes Gefühl.

Mein FSJ in drei Worten:
Laut, flexibel, liebevoll 

Mein schönster Moment im FSJ:
Ich mag den Moment, wenn die Schüler*innen mich sehen, freudig auf mich zukommen und mich umarmen – teilweise mit dem Ergebnis, dass vier oder fünf Erstklässler*innen gleichzeitig an mir hängen. 
 
Das nehme ich fürs Leben mit:
Wenn ich mich darauf einlasse, spontan und flexibel zu sein und offen auf meine Umgebung reagiere, kann ich Neues lernen.

Würdest du anderen ein FSJ mit dem IB empfehlen?
Ja Nein


Mein Blick nach vorn

Hat dein FSJ deine beruflichen Pläne verändert? Kannst du dir vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten? 
Ich hatte daran gedacht, beruflich in diese Richtung zu gehen, war mir aber unsicher. Das FSJ hat mich in meinen Plänen bestärkt: Ich werde Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache studieren, also genau das Feld, in dem ich mein FSJ gemacht habe. Auch wenn es teilweise anstrengend war, hat mich jeder Tag erfüllt und mir etwas Neues mitgegeben. 
 
Welchen Tipp gibst du zukünftigen FSJlerinnen und FSJlern mit auf den Weg?
Lasst euch auf das FSJ ein, es ist eine tolle Chance. Auch wenn ihr vielleicht irgendwann merkt, dass das Berufsfeld nichts für euch ist, könnt ihr trotzdem viele Erfahrungen mitnehmen. 
 

Neugierig geworden? Mehr über ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) mit dem IB erfahren.

Über mich

Porträt von Lotta Block: Eine junge Frau mit schulterlangem, gewelltem dunklem Haar, dezentem Make-up und silbernen Ohrringen in Form von Sternen.


Name: Lotta Block

Einsatzstelle: 
Astrid-Lindgren-Grundschule (SBBZ für Sprache), Ulm

Bereich: Ich wurde als Hilfskraft im Unterricht sowie für Aufgaben im Schulhaus eingesetzt. 

Meine Aufgaben:
Ich habe bei den Schulaufgaben unterstützt, war bei Ausflügen und in der Mensa als Aufsicht dabei, habe im Büro ausgeholfen und auch mal das Schulhaus saisonal dekoriert.