19. Februar: IB gedenkt der Opfer des Terroranschlags von Hanau

Jahrestag des rassistisch motivierten Attentats auf Menschen mit Migrationshintergrund


Der Internationale Bund (IB) erinnert zum 2. Jahrestag des rassistischen Terroranschlags von Hanau an die Opfer. Foto: Jürgen Nowak / Shutterstock

Der Internationale Bund (IB) gedenkt am 19. Februar der Opfer des rassistisch motivierten Terroranschlags in Hanau vor genau zwei Jahren. Der Attentäter hatte neun Menschen mit Migrationshintergrund sowie seine Mutter ermordet und mindestens fünf weitere verletzt, einige davon schwer.

„Die Trauer und der Schmerz der Überlebenden und der Hinterbliebenen sind mit Sicherheit auch heute noch nicht überwunden. Für diese Menschen ist es eine persönliche Tragödie, aber auch für unsere Gesellschaft war dies ein schrecklicher Tag, der noch lange nachwirken wird“, meint Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.

Kampagne #SayTheirNames erinnert an die Opfer

Die Tat hatte in ganz Deutschland und darüber hinaus große Bestürzung verursacht. Sie löste eine erneute Debatte über die Prävention und den Umgang mit Rassismus aus. Dieses Thema liegt auch dem IB am Herzen, der unter anderem aktiv am Programm „Respekt Coaches“ teilnimmt. Dabei wird Kindern und Jugendlichen vermittelt, andere Menschen zu akzeptieren, auch wenn sie anders denken, aussehen oder sprechen. Die Integration und das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sozialer Stellung gehört zu den Grundwerten des Internationalen Bundes.

Die Bundesregierung hat in der Kampagne #SayTheirNames dazu aufgerufen, die Namen der vor zwei Jahren in Hanau getöteten Menschen zu nennen, um an sie zu erinnern. Dem kommt der IB selbstverständlich nach. Bei dem Anschlag am 19. Februar 2020 starben: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.


 

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Die Stiftung des Internationalen Bundes sammelt nach wie vor Geldspenden, um Menschen zu unterstützen, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind.  Nähere Angaben dazu sowie viele weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

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