Bericht des Familienministeriums: IB begrüßt Fortschritte bei Kitas, mahnt aber mehr Investitionen an

Personal-Kind-Schlüssel leicht verbessert, Zahl der Fachkräfte steigt, deutliche regionale Unterschiede


Kinder in einer Kita des Internationalen Bundes (IB)

Kinder in einer Kita: Der Internationale Bund (IB) fordert mehr Investitionen von der Politik. Foto: Hans Scherhaufer

Der Internationale Bund (IB) begrüßt die aus einem aktuellen Bericht des Familienministeriums ersichtlichen Fortschritte bei der Betreuungsqualität in deutschen Kitas. Gleichzeitig mahnt der Betreiber von Kindertagesstätten, Horten und Ganztagseinrichtungen mehr staatliche Investitionen an. "Dies wäre wichtig, um im Sinne der Kinder und Eltern schnellere Erfolge zu erzielen", sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.

Laut Bericht hat sich der Personal-Kind-Schlüssel leicht verbessert: 2022 lag er bei 1:4,0 bei den Unter-Drei-Jährigen und bei 1:7,8 für die Altersgruppe bis zum Schuleintritt. Die Spannbreite ist hier zwischen den Bundesländern teilweise sehr groß. Dabei sind die westdeutschen Bundesländer besser aufgestellt. Allerdings ist es im Osten nach wie vor leichter, überhaupt einen Betreuungsplatz zu bekommen.

Bundesregierung sollte mit den Ländern nach Lösungen suchen, um die Startchancen für Bildungsbiografien zu verbessern 

Die Zahl der pädagogischen Fachkräfte stieg im Vergleich zu 2021 um 3,3 Prozent, die der Ausbildungsanfänger*innen um zwei Prozent. Der Bericht hält fest, dass im Zuge der COVID-19-Pandemie jedes einzelne Kind im Durchschnitt mehr individuelle Zuwendung benötigt.

"Es ist erfreulich, dass es in Bezug auf die frühkindliche Bildung Fortschritte gibt. Schließlich geht es hier um die Startchancen für die gesamte Bildungsbiografie eines Menschen. Die Bundesregierung sollte jedoch finanziell mehr investieren. Zudem muss sie - gemeinsam mit den für Bildung zuständigen Ländern – weiterhin nach Lösungen im Sinne der Familien suchen. Jedes Kind in Deutschland sollte Zugang zu hochwertiger pädagogischer Betreuung haben", so Thiemo Fojkar.


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