Besorgniserregende Entwicklung

Erdüberlastungstag in diesem Jahr noch einen Tag früher als 2021


Seit dem 1. Januar hat die Menschheit bis zum heutigen Tag mehr Rohstoffe verbraucht als in einem Jahr nachwachsen können. 2021 fiel dieser so genannte Erdüberlastungstag noch einen Tag später auf den 29. Juli. Ab heute nun lebt die Weltgemeinschaft auf Kosten der Zukunft und der nachfolgenden Generationen und tut so, als stünde mehr als eine Erde zur Verfügung. National gesehen hatte Deutschland in diesem Jahr übrigens bereits am 4. Mai alle Ressourcen verbraucht, die eigentlich für ein ganzes Jahr ausreichen müssten. Würden weltweit alle Menschen so leben, bräuchte die Menschheit etwa drei Erden, um ihren Bedarf an Rohstoffen und Energie zu decken. So oder so verbraucht die Menschheit nach wie vor zu viele Ressourcen, zerstört damit ihre Lebensgrundlage und ruiniert die Zukunft iher Kinder und Enkelkinder - überall auf der Erde.

„Viele Probleme auf der Welt hängen zusammen: Pandemien, Kriege, Klimakrise und eine gerechte Verteilung der Ressourcen können nur zusammen gedacht und gelöst werden. Die Weltgemeinschaft und deren Institutionen sind ebenso verantwortlich wie die Regierungen der einzelnen Länder und dabei insbesondere die Länder des globalen Nordens“, stellt der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar fest. „Um eine Trendwende zu schaffen, sind alle aufgerufen, sich an der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu beteiligen. Aktuell sind es mal wieder neue Hitzerekorde, Wassermangel sowie brennende Wälder in Deutschland und Südeuropa, die uns die Dringlichkeit des Handelns vor Augen führen.“

Auch Unternehmen wie der IB können einen Beitrag zum schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen leisten. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden wir alles versuchen, was möglich ist. Dabei möchte ich schon jetzt allen innerhalb und außerhalb des IB danken, die sich bereits mit vielen Projekten und Aktionen daran beteiligen“, so Fojkar abschließend.


 

Spendenaktion

Die Stiftung des Internationalen Bundes sammelt nach wie vor Geldspenden, um Menschen zu unterstützen, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind.  Nähere Angaben dazu sowie viele weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

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