Bildungszeit: BVMW trifft sich mit dem Bundesarbeitsministerium

ESF-Sozialpartnerrichtlinie ist Chance für den IB, sein Bildungsportfolio zu erweitern – Unternehmenskultur ist wichtig


Der Internationale Bund (IB) sieht Weiterbildung als essenziellen Baustein beim Wandel der Arbeitswelt. Foto: Geralt / pixabay.com

Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat sich als erste Organisation mit der neuen „Taskforce Bildungszeitgesetz“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) getroffen. Neben den bestehenden Instrumenten zur Weiterbildungsförderung plant der Bund eine Bildungszeit nach österreichischem Modell. Nun geht es um die Ausgestaltung. Arbeitsminister Hubertus Heil hat das Ziel ausgerufen, Deutschland zum Weiterbildungsweltmeister zu machen.

Weiterbildung ist im Wandel der Arbeitswelt ein essenzieller Baustein und findet zunehmend seinen Weg in eine zukunftsgestaltende Mittelstandskultur. Da dies dem Internationalen Bund (IB) besonders wichtig ist, sind die Rahmenbedingungen von großer Bedeutung.

„Es ist jetzt wichtig, diesen Austausch mit dem BMAS aufrecht zu halten, um die Bildungszeit auch auf die Bedürfnisse des Mittelstands auszurichten. Wir brauchen ein Instrument, um sowohl kleinen und mittleren Unternehmen als auch Arbeitnehmenden eine echte Chance auf Weiterbildung zu geben und damit die Transformation der Arbeitswelt positiv zu gestalten. Die Bildungszeit darf nicht – wie viele andere Programme – in der Förderwüste verstauben“, fordert Thiemo Fojkar, Vorsitzender der Kommission Bildung im BVMW und Vorsitzender des IB-Vorstandes.

Teilqualifikationen verbessern niedrigschwellig die Situation von Menschen ohne Ausbildung

Zudem wurde die ESF-Sozialpartnerrichtlinie vom IB vorgestellt, welches für die Transformation der Arbeitswelt von zentraler Bedeutung ist. Für den IB stellt dies eine große Chance dar, sein Portfolio der Bildungsdienstleistungen zu erweitern.

Abschließend wurde mit großem Interesse der Kommissions-Mitglieder das neue Teilqualifikations-Modell MYTQ besprochen. Die ersten Unternehmen und Bildungsdienstleiter (wie der IB) beteiligen sich bereits daran. „Teilqualifizierungen ermöglichen vielen Menschen ohne Berufsausbildung, einen niedrigschwelligen Zugang zu einer zertifizierten Qualifikation“, stellt Thiemo Fojkar fest, der auch Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (BBB) ist.


 

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