Brückenbauer für ein soziales Deutschland

Zum 90. Geburtstag von Dr. h.c. Georg Leber


Am 7. Oktober feiert der frühere Bundesminister, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und langjährige Vorsitzende des Internationalen Bundes (IB), Dr. h.c. Georg Leber, seinen 90. Geburtstag. 

IB-Präsident Bruno W. Köbele und der IB-Vorstandsvorsitzende Werner Sigmund haben dem zurückgezogen lebenden Jubilar heute persönlich im Kreis seiner Familie gratuliert. 

Leber war von 1981 bis 1997 Vorsitzender des Vorstandes des IB. Georg Leber habe den „sozialen Ausgleich in unserer Gesellschaft“ vorangebracht, würdigte der seinerzeitige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Leistung des Jubilars anlässlich seines 80. Geburtstags vor zehn Jahren. 

Im Jahr 1981 hatte der IB bundesweit rund 200 Einrichtungen und beschäftigte 1800 Mitarbeiter. Beim Ausscheiden von Georg Leber aus dem Vorstand des IB war der Verein mit 700 Einrichtungen an 300 Orten präsent, halfen 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich rund 350.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der beruflichen und privaten Lebensplanung. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Dr. h.c. Georg Leber im Jahr 1997 zum Ehrenvorsitzenden des IB ernannt. 

Grund für den großen Ausbau der Aktivitäten des IB war, dass Georg Leber nach dem Fall der Mauer nicht zögerte, auch Einrichtungen in der zerfallenden DDR zu gründen und Mitarbeiter motivierte, sich auch im Osten Deutschlands zu engagieren. Denn nur durch den Einsatz von freien Trägern wie dem IB sah Leber eine Chance für die Jugendlichen in den neuen Bundesländern, sich beruflich zu behaupten und einen selbst bestimmten Weg zu gehen.

Hilfe zur Selbsthilfe – dieses Leitmotiv des Handelns des IB aus seinen Anfangsjahren war Dank Leber auch das Motto, mit dem der Verein in der ehemaligen DDR an den Start ging. Heute ist der IB mit seinen Bildungszentren und seinen sozialen Einrichtungen einer der wichtigsten freien Träger in den fünf östlichen Bundesländern und hat dort seit 1989 vielen Jugendlichen unter anderem beim Einstieg in das Berufsleben geholfen. 

Doch nicht nur die Bildungseinrichtungen des IB genießen bundesweit einen guten Ruf, auch die Einrichtungen der sozialen Arbeit tragen dazu bei, dass Jugendliche nicht auf die schiefe Bahn geraten. Neben Kindergärten und -tagesstätten unterhält der IB in ganz Deutschland beispielsweise auch zahlreiche Jugendmigrationsdienste, die zugewanderten jungen Menschen Brücken in ein neues Leben in Deutschland bauen.

Der IB gratuliert seinem Ehrenvorsitzenden zum Geburtstag, dankt ihm für sein Jahrzehnte währendes Engagement und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft. 


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