Das Europäische Jahr der Kompetenzen startet im Mai 2023


Junge Menschen in technischer Ausbildung

Junge Menschen in technischer Ausbildung: Der Internationale Bund (IB) unterstützt das von der EU ausgerufene "Europäische Jahr der Kompetenzen" zur Beruflichen Bildung. Foto: Shutterstock

Die EU-Kommission wird im Mai 2023 das Europäische Jahr der Kompetenzen eröffnen. Die Initiative, die die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken soll, wird bis Mai 2024 europaweit und auf nationaler Ebene umgesetzt. Der Plan sieht vor, Investitionen und Maßnahmen im Bildungsbereich zu erhöhen, um den Fachkräftemangel in der EU zu bekämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern.

Laut EU-Kommission haben mehr als drei Viertel der Unternehmen in der EU Schwierigkeiten, Arbeitskräfte mit den erforderlichen Fähigkeiten zu finden, während nur etwa 35 Prozent der Erwachsenen regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Das Europäische Jahr der Kompetenzen soll den Mitgliedstaaten dabei helfen, die EU-Ziele für 2030 zu erreichen: eine Beschäftigungsquote von 78 Prozent und eine Weiterbildungsquote von 60 Prozent für Erwachsene pro Jahr. Die EU-Kommission bereitet derzeit das Jahresprogramm vor, das mit Qualifikationsinitiativen und -maßnahmen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene verknüpft werden soll.

"Der europaweite Fachkräftemangel ist von keinem Land alleine zu bewältigen"

Die EU-Kommission will auch alle relevanten Akteure der Berufsbildung, wie Unternehmen, Kammern, Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen, dazu bewegen, sich mit eigenen Beiträgen und Veranstaltungen an der Umsetzung des "Europäischen Jahres der Kompetenzen" zu beteiligen. Zu diesem Zweck hat sie auf der offiziellen Website der Initiative (engl.) eine interaktive Karte eingerichtet, auf der relevante Veranstaltungen und Initiativen über ein Online-Formular eingetragen werden können. Auch der Internationale Bund (IB) wird sich als Bildungsanbieter selbstverständlich beteiligen. Hier geht es zum Bildungsverständnis des IB, hier zu seinen Angeboten im Bereich Berufliche Bildung.

"Diese Initiative ist unbedingt zu unterstützen! Der aktuelle europaweite Fachkräftemangel ist von keinem Land alleine zu bewältigen. Hier zeigt sich einmal mehr der Vorteil der EU-Mitgliedschaft. Auf diese Weise können hilfreiche Maßnahmen multilateral koordiniert werden", sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.


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