DFJW: Millionenschwerer „Wiederaufnahmeplan“ für Zeit nach der Pandemie

10,5 Millionen Euro für die Begegnungen junger Menschen beider Länder


Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hat einen millionenschweren "Wiederaufnahmeplan" für die Zeit nach der Pandemie aufgelegt. Logo: DFJW

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hat einen millionenschweren „Wiederaufnahmeplan“ vorgestellt. Er dient der Belebung des Jugendaustausches zwischen beiden Ländern für die Zeit nach der COVID-19-Pandemie. Insgesamt stehen bis Ende 2023 10,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Durch die Pandemie wurde auch die deutsch-französische Jugendarbeit vor große Herausforderungen gestellt. Treffen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich konnten nur in sehr eingeschränktem Umfang stattfinden und wenn, dann meist digital. Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat schnell auf die schwierigen Umstände und neu entstandenen Bedarfe reagiert. Es bestand ein kontinuierlicher Austausch mit verschiedenen Akteuren, wie beispielsweise dem Vorstand oder den Zentralstellen. Fördersätze wurden erhöht oder Träger in größerem Rahmen finanziell unterstützt. Generalsekretärin Anne Tallineau und Generalsekretär Tobias Bütow denken weiterhin strategisch und haben nun unter dem Motto „Neustart-Austausch“ einen Wiederaufnahmeplan zur Belebung des Jugendaustausches vorgestellt.

Gute Beziehungen zu Frankreich haben beim Internationalen Bund Tradition

In diesem Rahmen startet das DFJW die Kampagne #FRALLEMANDISE, TAUSCHT DEUTSCHLAND SICH MIT FRANKREICH AUS, SORGT #FRALLEMANDISE FÜR APPLAUS, um die Lust an deutsch-französischen Projekten zu fördern. Die Kampagne läuft bis Mitte Dezember auf Facebook und Instagram. Junge Menschen, aber auch Sozialpädagogen*Sozialpädagoginnen oder Ausbilder*innen können dabei ihre Erfahrungen einbringen, sich informieren oder sich mit anderen austauschen.

Für den IB sind die deutsch-französischen Jugendbegegnungen ein zentraler Pfeiler der europäischen Einigung: „Wir müssen Europa für die Jugend erfahrbar und erlebbar machen. Die Beziehung des IB zu Frankreich hat seit seiner Gründung eine lange Tradition. Die Teilnahme an deutsch-französischen Jugendbegegnungen prägt die jungen Menschen ihr Leben lang. Der Kontakt mit anderen Ländern und Kulturen stärkt demokratische Gedanken, Toleranz, Solidarität und Teilhabe – wichtige Bausteine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Karola Becker, Mitglied des IB-Vorstands.


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