Digitalisierung bietet auch älteren Menschen viele Chancen

IB unterstützt Pläne der Bundesregierung, die digitale Kompetenz älterer Menschen zu fördern

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Die Digitalisierung bietet älteren Menschen viele Chancen, um möglichst lange ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben führen zu können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse aus dem Achten Altersbericht der Bundesregierung, der gestern vorgestellt wurde.

Die interdisziplinär zusammengesetzte Achte Altersberichtskommission unter der Leitung von Professor Dr. Andreas Kruse hatte den Auftrag herauszuarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können. Die Kommission beendete ihre Arbeit bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Erkenntnisse der Sachverständigen sind gerade jetzt aber besonders wertvoll. Denn sie zeigen, welchen Einfluss die rasant fortschreitende Digitalisierung auf das Leben älterer Menschen hat und welche Möglichkeiten das Unterstützungspotenzial digitaler Technik gerade in Krisenzeiten bietet.

„Nicht erst im Lockdown zu Beginn der Pandemie hat sich gezeigt, welche Chancen die Digitalisierung älteren Menschen bietet, als sie über Videokonferenzen Kontakt zu ihrer Familie halten konnten“, sagt der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar. „Insgesamt kann die heutige Generation von Senioren*Seniorinnen mit Hilfe der Technik am gesellschaftlichen Leben teilhaben wie noch keine Generation vor ihr. Der Ansatz der Bundesregierung, die Digitalkompetenz aller Bevölkerungsgruppen zu erhöhen - eben auch die älterer Menschen – begrüßen wir als IB sehr. Unser Ziel ist es schließlich, dass möglichst viele Bürger*innen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Digitale Kompetenz geht alle an und eben nicht nur jene, die im Erwerbsleben stehen. Damit wird auch deutlich, dass Digitalisierung nicht nur ein wirtschaftspolitisches Thema ist, sondern ein gesamtgesellschaftliches“, so Fojkar.

Aus diesem Grund unterstützt der IB auch die aus dem Achten Altersbericht abgeleiteten Pläne der Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey, die digitale Kompetenz älterer Menschen gezielt zu fördern und wird entsprechende Angebote unterbreiten.

 


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