Dramatischer Fachkräftemangel in Deutschland


Fast 300.000 arbeitslose Jugendliche sind zu viel / IB hilft Unternehmen bei Qualifizierung benachteiligter junger Menschen

Fachkräftemangel und demografischer Wandel sind keine Jobgarantie für schwächere und sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene. Sie finden trotz des erhöhten Bedarfs nicht automatisch einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. „Dieser Irrglaube ist leider unter den Akteuren am Arbeitsmarkt weit verbreitet“, stellt der Präsident des Internationalen Bundes (IB), Bruno W. Köbele fest.

„Fehlende Motivation, schlechte Schulbildung, falsche Selbsteinschätzung oder Lernschwächen erschweren nach wie vor vielen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt. Daran hat sich nichts geändert“, so Köbele. Die Statistiken sprechen hier eine klare Sprache: 1,5 Millionen Menschen unter 30 Jahren sind ohne abgeschlossene Berufsausbildung, 284.000 Jugendliche arbeitslos.

Dass viele von ihnen eine berufliche Perspektive haben können, hat der IB bundesweit in enger Kooperation mit Unternehmen bewiesen.

Bundesweit hilft er sozial benachteiligten Menschen, eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz zu finden, zu behalten und sich beruflich zu qualifizieren; entweder durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung oder über Qualifizierungsangebote parallel zum Job.

Die Zahl der ausbildenden Betriebe in Deutschland ist laut Berufsbildungsbericht 2012 weiter gesunken und liegt inzwischen deutlich unter einem Viertel – Tendenz abnehmend. Damit öffnet sich die Schere: Es werden immer mehr Fachkräfte benötigt, aber immer weniger ausgebildet. Nur wenn hier zeitnah erfolgreich gegengesteuert wird, kann der Standort Deutschland auch in Zukunft am Weltmarkt bestehen.

Arbeitskräfte sind prinzipiell in ausreichender Zahl vorhanden, der IB arbeitet bundesweit daran, dieses Potenzial zu erschließen. Betriebe sollten Hilfen bei der Ausbildung von Jugendlichen stärker in Anspruch nehmen und die Arbeitsmarktpolitik muss signalisieren, dass sie diese Unterstützung auch in Zukunft finanziell fördern wird. Der IB, dessen Bildungszentren an rund 130 Standorten in fast 100 Berufen ausbilden, steht als starker und erfahrener Partner bereit.


 

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