EU-Afrika-Gipfel: IB fordert zukunftsgewandte Zusammenarbeit der Kontinente

Entwicklungspolitik, Klimawandel und Migration als bestimmende Themen


Der Internationale Bund (IB) wünscht sich eine zukunfsgewandte Zusammenarbeit von Europa und Afrika. Foto: ean254 / pixabay.com

Anlässlich des 6. gemeinsamen Gipfels der Europäischen und Afrikanischen Union (EU und AU) fordert der Internationale Bund (IB) eine zukunftsgewandte Zusammenarbeit der Kontinente. Am 17.-18. Februar 2022 beraten Vertreter*innen beider Institutionen in Brüssel über die Grundlagen für ihre künftige Zusammenarbeit.

Im Vorfeld des Gipfeltreffens schließt sich der IB den Forderungen des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und der Europa-Union Deutschland (EUD) nach einem Paradigmenwechsel in der europäischen Migrationspolitik an. „Wir benötigen eine reguläre Migration für Menschen aus dem Süden und ein Ende der humanitären Katastrophe im Mittelmeer. Bei dieser Forderung beziehen wir uns auch auf den Klimawandel, der in großen Teilen der Erde bereits zu spüren ist und vielen Menschen das Leben massiv erschwert. Daher ist jede länderübergreifende Zusammenarbeit beim Kampf gegen diese Krise die Unterstützung wert“ so Thiemo Fojkar, Vorsitzender des IB.

UN-Agenda 2030 und Pariser Klimaabkommen sprechen für Kooperation

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) sowie das Pariser Klimaabkommen haben deutlich gemacht, dass diese Probleme nur durch weltweite Zusammenarbeit gelöst werden können. Die Staaten des globalen Nordens als Hauptverursacher des Klimawandels tragen dabei die größere Verantwortung. Es gilt, alles Erdenkliche zu unternehmen, um die negativen Trends noch aufzuhalten: Klimaanpassungsmaßnahmen und Investitionen in allen betroffenen Ländern, die die Menschen dort unterstützen, sowie schnelle Reduktion aller Treibhausgase, können am Besten in einer gemeinsamen, strategischen Partnerschaft bewältigt werden.

Der IB unterstützt auch im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit die afrikanischen Partner bei der Umsetzung von Maßnahmen durch Projekte der Bildungszusammenarbeit und im Bereich der erneuerbaren Energien. Unter anderem geschieht dies in Marokko, der Elfenbeinküste oder in Ruanda.

Das geplante Gipfeltreffen zwischen den europäischen und den afrikanischen Staaten kann nicht nur die Beziehungen zwischen den Kontinenten verbessern, sondern auch wirkungsvoll zur Lösung der gemeinsamen Probleme beitragen.


 

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