Gedenken an die Opfer des Attentats von Halle vor einem Jahr

IB: Unsere Aufgabe ist es jetzt, dem Antisemitismus mit Zivilcourage und Aufklärung durch Bildung zu begegnen!

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Allexkoch / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Heute genau vor einem Jahr, am 9. Oktober 2019 um 12:01 Uhr, rettete lediglich eine stabile Eingangstür viele Jüdinnen und Juden in der Synagoge von Halle vor dem sicheren Tod. Hätte die Tür nicht widerstanden, wäre es mit Sicherheit zu einem Massaker gekommen – und das mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust. Aus Wut über das fehlgeschlagene Attentat tötete der rechtsextreme Täter zwei Menschen, die lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Heute gedenken wir der Getöteten und Schwerverletzten dieses feigen Anschlags.
„Der Antisemitismus ist in Deutschland tatsächlich wieder zu einem ernsthaften Problem geworden“, stellt der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar entsetzt fest. „Jeder von uns muss energisch gegen rechtsextreme Tendenzen in unserer Gesellschaft eintreten, unabhängig davon, gegen wen sich diese Angriffe richten. Spätestens nach dem Anschlag von Halle wurde auf eindringliche Weise deutlich, wie dramatisch dieser Hass auf Jüdinnen und Juden in Deutschland enden kann. Das ist unerträglich! Unsere Aufgabe ist es jetzt, dem mit Zivilcourage und Aufklärung durch Bildung zu begegnen. Erfreulicherweise stemmen sich viele Bürgerinnen und Bürger gegen den aufkeimenden Antisemitismus in Deutschland, zahlreiche Initiativen bürgerschaftlichen Engagements nach dem Attentat von Halle belegen das.“
Der IB legt großen Wert darauf, in allen seinen Maßnahmen, Angeboten und Dienstleistungen für Toleranz gegenüber jedem Menschen in unserer Gesellschaft zu werben und seinen Klienten*Klientinnen durch gezielte Bildungsmaßnahmen Vielfalt als Chance zu vermitteln. „Für uns spielt Diversität in unserer Gesellschaft eine große Rolle, wir verstehen sie als Bereicherung für unser Miteinander. Der IB zeigt sich solidarisch mit allen Menschen, die auch wegen ihres Glaubens verfolgt werden“, so Fojkar.

 


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