IB begrüßt deutsche Klimaschutzbilanz 2020, mahnt aber zu Konsequenz

Regierungsbericht vorgestellt – Effekt durch COVID-19


Der IB begrüßt die erfreulichen Ergebnisse des aktuellen Klimaberichts der Bundesregierung für das vergangene Jahr. Demnach sind die Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr bundesweit um 8,7 Prozent gesunken. Außer beim Bauen und Wohnen konnten in allen Bereichen die selbstgesteckten Einsparziele erreicht werden.

Dies ist zum Teil der COVID-19-Pandemie geschuldet. 2020 wurde in Deutschland aufgrund des Lockdowns zum Teil erheblich weniger Auto gefahren, geflogen oder industriell produziert, was den Ausstoß klimaschädlicher Substanzen reduzierte.

Kriege um Ressourcen und Klima-Flüchtlinge

„Der IB hat sich bewusst den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN verpflichtet, nicht zuletzt dem Klimaschutz. COVID-19 hatte hier wegen der Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie einen positiven Klimaschutzeffekt. Das darf uns aber kein Anlass sein, in unseren Bemühungen nachzulassen. Es gibt bereits Kriege um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Die meisten Menschen, die sich aktuell auf der Flucht befinden, verlassen ihre Heimat wegen schlechter werdenden Umweltbedingungen. Wir alle stehen jetzt in der Verantwortung!“, betont der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar. „Der IB jedenfalls unternimmt alle Anstrengungen, um nachhaltiger zu handeln und wird so seiner Verantwortung als wichtige gesellschaftliche Kraft in diesem Land gerecht.“

Die Bundesregierung hat sich bis 2030 für jedes einzelne Ministerium bestimmte Klimaziele gesetzt, deren Einhaltung jährlich überprüft wird. Ein besonders wichtiger Faktor für deren finale Erreichung wird der Ausbau von Anlagen zur Gewinnung von Strom aus Wind und Sonne sein.

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