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IB begrüßt Entwurf des KiTa-Startchancen-Gesetzes, kritisiert aber dessen enge Fokussierung 

„Frühkindliche Bildung ist die Grundlage für ein ganzes Leben“ 

Vier Kinder sitzen auf dem Boden in einem Kreis und klatschen in die Hände
In seinen Kitas begleitet der Internationale Bund (IB) Kinder dabei, zu selbstbestimmten, selbstbewussten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Foto: Shutterstock

Der Internationale Bund (IB) begrüßt den Plan der Bundesregierung, mit dem KiTa-Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) die frühkindliche Bildung zu verbessern. Besonders das Ziel, Bildungsgerechtigkeit in dieser Altersgruppe durch gezielte Förderung sicherzustellen, ist dem IB ein Anliegen.  

„Aus unserer Sicht birgt der Referentenentwurf des Gesetzes die Gefahr, wichtige Aspekte frühkindlicher Bildung zu vernachlässigen. Dies sind zum Beispiel Demokratiekompetenz, Medienkompetenz sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung“, sagt der Vorstandsvorsitzende des IB, Thiemo Fojkar.  

Dem IB fehlen im Entwurf Inklusion sowie eine transparente Finanzierung 

Dem bundesweit tätigen Kita-Träger fehlt im Entwurf die Berücksichtigung der Inklusion von Kindern mit Behinderung und ihren Familien. Der IB kann auch die Kritik der Länder an dem Entwurf nachvollziehen: Angesichts leerer kommunaler Kassen, speziell in der Kinder- und Jugendhilfe, muss der Bund die Finanzierung der Vorhaben transparent und verlässlich gestalten. 

Dem IB geht es in Kitas um gutes Aufwachsen: mit Neugier, sozialer Bindung und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Kinder sollen zu selbstbestimmten, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten reifen. Dazu benötigen sie alters- und entwicklungsgerechte Bildungsangebote. Der Gesetzentwurf legt den Fokus hauptsächlich auf Schulvorbereitung. Kitas sind aber mehr als das. 

Wir möchten dennoch alle Beteiligten ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Frühkindliche Bildung ist die Grundlage eines Menschen für das ganze Leben. Besonders sollte es darum gehen, Kindern unabhängig vom Elternhaus möglichst gleiche Chancen zu geben.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB

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