IB: Beim Klimaschutz muss nachgelegt werden

Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit: Staaten haben in Glasgow selbst gelegte Messlatte wieder gerissen


Der Internationale Bund (IB) sieht weiteren Handlungsbedarf beim Klimaschutz. Foto: Oimheidi / pixabay.com

Nach zähem Ringen der Vertreter*innen von fast 200 Staaten war am Sonntagabend für den Internationalen Bund (IB) klar: Auch die 26. Klimakonferenz der Staatengemeinschaft hat es nicht geschafft, Verbindlichkeit herzustellen, um das selbst gesetzte Ziel von 1,5 Grad Erderwärmung vom Paris-Abkommens zu erreichen.

Die Ansätze beim Waldschutz sowie bei der Reduktion von Methan-Emissionen sind demnach zwar richtige Schritte. Aber insbesondere das Ziel, aus der Kohleverbrennung komplett auszusteigen, hätte beim Schutz der Erde und der Menschen einen wirklich Mehrwert gebracht, so der IB. Ganz am Ende wurde der Ansatz wieder gekippt und die vage und unverbindliche Formulierung des „Herunterfahrens“ in die Abschlusserklärung geschrieben.

Weichgespülte Absichtserklärungen reichen nach Ansicht des Internationalen Bundes aber nicht für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Klimakrise. Zwar gibt es ein Signal an die Staaten, die Industrie und die Finanzwirtschaft, in Zukunft auf Kohle zu verzichten, aber unbedingtes Wollen sieht für den IB anders aus: Die Umstellung auf erneuerbare Energien muss schneller erfolgen, stärker unterstützt werden und es müssen alle mitmachen.

Als Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit will der IB hier Flagge zeigen

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres weist eindringlich daraufhin, dass die Welt keine Subventionen mehr für Kohle, Öl und Gas braucht, sondern für umweltfreundliche Techniken. Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe ist ein überholter Ansatz, der dringend überwunden werden muss. Der IB setzt in seinen Einrichtungen bereits seit Jahren ausschließlich auf Ökostrom. Die Umstellung seiner Fahrzeuge auf elektrische Antriebe ist ein weiterer Schritt zur wichtigen Dekarbonisierung der Aktivitäten.

„Gerade als Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit sind wir dabei auf die Unterstützung der Politik angewiesen. Hier sind eindeutig mehr Transferleistungen für klimafreundliche Maßnahmen erforderlich. Die jungen Menschen sollen sehen, dass der IB hier Flagge zeigt. Denn es ist ihre Zukunft, die bedroht ist. Erste Ansätze für eine solche politische Unterstützung, beispielsweise aus dem Bundesumweltministerium, begrüßen wir ausdrücklich und hoffen, dass diese größer und dauerhaft wird, um eine verlässliche Planung vornehmen zu können“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB. Weitere Informationen zu den Bemühungen des IB im Bereich Nachhaltigkeit sind hier zu finden.


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