IB erwartet von neuer Bundesregierung stärkere Förderung der politischen Bildung

Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit plädiert für Demokratiefördergesetz


Der Internationale Bund (IB) wünscht sich von der neuen Bundesregierung eine stärkere Förderung der politischen Bildung. Foto: clareich / pixabay.com

Frankfurt am Main, 14. Oktober 2021. Der Internationale Bund (IB) erwartet von der neuen Bundesregierung eine stärkere finanzielle und strukturelle Förderung der politischen Bildung. Dies ist nach Ansicht des Freien Trägers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit ein wichtiger Aspekt beim Abbau von antidemokratischen und diskriminierenden Tendenzen in Teilen der Bevölkerung. Nötig sei zudem ein Demokratiefördergesetz.

„Antidemokratische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nehmen in unserer Gesellschaft zu. Sie äußern sich tagtäglich durch verbale und auch gewalttätige Attacken sowie durch Anfeindungen im Netz.“, konstatiert IB-Präsidentin Petra Merkel.

Der Internationale Bund (IB) ist in seiner Arbeit täglich mit rassistischen oder anderen diskriminierenden Vorurteilen konfrontiert. Gerade deshalb setze er seine Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den verschiedenen Bereichen zielgruppengerecht und mit einem hohen Qualitätsanspruch fort. Es gehe darum, Menschen, die in unserer Gesellschaft von Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung betroffen sind, einen geschützten Raum zur Aufarbeitung zu bieten. Hier begleitet und unterstützt der IB betroffene Menschen und thematisiert solche Vorfälle in seinen Netzwerken.

Über Jahrzehnte hinweg hat der IB als wichtiger Akteur der Zivilgesellschaft in diesem Bereich Expertise entwickelt. Dies geschah beispielsweise mit Angeboten der „Politischen Bildung“, dem Jugendmigrationsdienste-Bundesprogramm „Respekt Coaches“ sowie der IB-eigenen Stiftung „Schwarz-Rot-Bunt“, die Projekte zum Engagement finanziell unterstützt.

„Eine stärkere finanzielle und strukturelle Förderung des Bereichs politische Bildung würde dieses Engagement deutlich erleichtern und die Handlungsmöglichkeiten vergrößern. Demokratiefördernde und gegen Extremismus präventiv wirkende Programme sollten ausgebaut werden. Die Erfahrung zeigt, dass es für einen Abbau antidemokratischer Einstellungen entscheidend ist, die Begegnung der Menschen im Sozialraum zu fördern“, so Petra Merkel.

Die Forderung nach einer Stärkung und dem Ausbau der politischen Bildung und Demokratieförderung in der Jugendsozialarbeit hat der IB bereits im Rahmen seiner Kommunikationskampagne im Vorfeld der Bundestagswahl formuliert. Der IB unterstützt ausdrücklich auch die Forderung nach einem Demokratiefördergesetz. Dies würde dem Thema mehr Raum geben und eine neue gesetzliche Grundlage zu schaffen.

 

Über den Internationalen Bund:

Der Internationale Bund (IB) ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden einer der großen Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren*Seniorinnen dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Sein Leitsatz „Menschsein stärken“ ist für die Mitarbeiter*innen Motivation und Orientierung.

 

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