IB fordert: Berufsausbildung auch während der Pandemie

„Andernfalls werden viele Branchen einen Fachkräftemangel beklagen“

 

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Der IB fordert Unternehmen und Institutionen auf, auch während der COVID-19-Pandemie Auszubildende einzustellen und zu übernehmen. Nur diejenigen, die in Krisenzeiten jungen Menschen eine Chance geben, werden personell gut aufgestellt sein, wenn die wirtschaftliche Entwicklung wieder stärker nach oben zeigt.

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung plant ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe, das eigene Lehrstellen-Angebot für das kommende Ausbildungsjahr einzuschränken oder vollständig zu streichen. Als Grund geben die Unternehmen hauptsächlich die COVID-19-Pandemie an.

Für 2021 wird ein wirtschaftlicher Aufschwung erwartet

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB, warnt vor den mittelfristigen Folgen: „Trotz aller Schwierigkeiten sollten Unternehmen jetzt ausbilden, wenn es nur irgendwie geht. Andernfalls werden viele Branchen spätestens 2022 einmal mehr einen Fachkräftemangel beklagen. Selbstverständlich bleibt auch der IB weiterhin Ausbildungsbetrieb.“

Laut Bundesagentur für Arbeit sind die Zahlen im Bereich der erwerbstätigen Menschen in Deutschland – nach einem leichten Rückgang 2020 – weitgehend stabil. Trotz unsicherer Lage ist die Stimmung in der heimischen Wirtschaft grundsätzlich positiv. Selbst konservative Prognosen gehen noch für dieses Jahr von einem deutlichen Aufschwung aus.


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