"IB hat in den vergangenen 30 Jahren wesentlich zum Aufbau von Strukturen beigetragen"

Schon vor der Wiedervereinigung im Osten aktiv geworden

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Symbol der deutschen Wiedervereinigung: Das Brandenburger Tor in Berlin / Bild: Thomas Wolf, www.foto-tw.de / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Nachdem zu den Feiern aus Anlass der Vollendung der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 viel darüber diskutiert wurde, ob die Deutschen in Ost und West nach 30 Jahren sich wirklich als ein Volk fühlen, stellt die Präsidentin des Internationalen Bundes, Petra Merkel, fest: „In einigen Bereichen mag es vielleicht wirklich noch so sein, dass man noch eine Trennung über die ehemalige Grenzen der beiden deutschen Staaten hinweg spürt – im Bereich der sozialen Arbeit oder der beruflichen Bildung – den Hauptaufgaben des IB – können wir das nicht
feststellen.“

Das fange laut Petra Merkel bei der Bezahlung der Mitarbeiter*innen an, die beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg identisch sei und geht weiter bis hin zu den Angeboten und Dienstleistungen, die bundesweit angeboten werden und den Menschen jeden Alters die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen sollen. „Der IB war schon unmittelbar nach dem Fall der Mauer und noch vor Wiedervereinigung im Osten aktiv geworden und hat in den vergangenen mehr als 30 Jahren mit seinen Mitarbeiter*innen wesentlich zum Aufbau von Strukturen der sozialen Arbeit und beruflichen Bildung beigetragen“, so Petra Merkel. „Aktuell ist ein Band über die Geschichte des IB in Arbeit, der außerdem die Systeme dieser beiden Bereiche in den beiden deutschen Staaten beleuchtet, vergleicht und beschreiben wird, wie die beiden Deutschlands hier in den Jahrzehnten der Wiedervereinigung zusammengefunden haben.

Wir müssen erreichen, dass die Menschen im Osten und Westen die gleichen Chancen zur Teilhabe und bei der Gestaltung des Gemeinwesens haben, dann haben wir die Einheit vollendet.“


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