IB-Präsidentin eine der Erst-Unterzeichner*innen beim „Bündnis für die junge Generation“

Initiative des Bundesjugendministeriums setzt Zeichen der Solidarität mit jungen Menschen in Krisenzeiten


Frankfurt am Main, 8.12.2022. Petra Merkel, Präsidentin des Internationalen Bundes (IB), zählt zu den 130 Erstunterzeichner*innen beim „Bündnis für die junge Generation“. Mit der Initiative möchte das Bundesjugendministerium angesichts zahlreicher aktueller Krisen ein Zeichen der Solidarität mit jungen Menschen setzen. Viele von ihnen sind durch die Inflation, den Ukraine-Krieg, die Pandemie und die Folgen des Klimawandels verunsichert. Hinzu kommt bei vielen Kindern und Jugendlichen der Eindruck, ihre Ängste und Sorgen fänden bei Politik und Gesellschaft kein nachhaltiges Gehör.

Das Bundesjugendministerium hat daher die am 8.12. startende Initiative ins Leben gerufen. Die Unterzeichnenden verpflichten sich, die Belange junger Menschen in den Mittelpunkt zu stellen 130 Persönlichkeiten aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik sind dem Aufruf bislang gefolgt.

Die Gemeinsame Erklärung verweist darauf, dass Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren alleine schon angesichts von COVID 19 teilweise erheblicher Verzicht eingefordert wurde. So beschreibt beispielsweise die DJI-Studie „Die Situation Jugendlicher in der Corona-Krise“ massive Einschränkungen in Bezug auf Freizeitaktivitäten und Kontakten mit Gleichaltrigen sowie für viele eine Verschlechterung der Lernaktivitäten sowie des Familienklimas in Zeiten der Lockdowns.

Finanzielle Engpässe der Kommunen führen derzeit vielerorts zu enormen Existenzsorgen der Jugendarbeit in Deutschland

Die von IB-Präsidentin Petra Merkel formulierte Selbstverpflichtung lautet: „Menschsein stärken ist der Leitsatz des IB. Wir verpflichten uns, Kinder und Jugendliche mit dem Bündnis zu unterstützen und sie zu stärken, eigene Belange zu vertreten und sich aktiv in unsere Gesellschaft einzumischen.“

Essenzielle Grundlage dafür bietet die Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe. „Uns ist wichtig, dass dieses Bündnis wirklich zu konkreten Maßnahmen führt, die sich tiefgehend und nachhaltig mit den Zukunftsängsten der jungen Generation befassen. Derzeit wird in Deutschland an vielen Stellen aufgrund finanzieller Engpässe von Kommunen und Fachkräftemangel die Jugendarbeit zurückgefahren. Das muss sich ändern!“, sagt Petra Merkel. Der IB ist seit seiner Gründung in der Jugendsozialarbeit, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie als Träger von Kitas aktiv.

Über den Internationalen Bund:

Der Internationale Bund (IB) ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden einer der großen Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren*Seniorinnen dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Sein Leitsatz „Menschsein stärken“ ist für die Mitarbeiter*innen Motivation und Orientierung.


 

Spendenaktion

Die Stiftung des Internationalen Bundes sammelt nach wie vor Geldspenden, um Menschen zu unterstützen, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind.  Nähere Angaben dazu sowie viele weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

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