IB setzt sich für innovative Wege in der beruflichen Bildung ein

Impulsvortrag von Stephan Albani auf Sitzung der BVMW-Bildungskommission


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Der Internationale Bund (IB) engagiert sich für fortschrittliche Methoden in der beruflichen Bildung. Logo: BVMW

Heute versammelte sich die Bildungskommission des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) zu einer Sitzung in Berlin. Höhepunkt des Treffens war ein Impulsvortrag von Stephan Albani, Obmann im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Der Internationale Bund (IB) unterstützt seine Forderungen vollumfänglich. Die Bildungskommission des BVMW setzt sich mit bildungspolitischen Themen auseinander, die speziell den Mittelstand betreffen. Schwerpunkte sind dabei Weiterbildung, Fortbildung und berufliche Neuorientierung.

Stephan Albani betonte in seinem Vortrag, dass die Berufsbildungsberichte, die einmal jährlich die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt abbilden, in den vergangenen Jahren ernüchternd ausfielen, obwohl die berufliche Bildung den Bundesregierungen zuletzt immer ein besonderes Anliegen war. Es dürfe, so meinte er zusammenfassend, nicht stets auf die gleichen Mechanismen gesetzt werden, vielmehr gelte es, neue und innovative Wege zu beschreiten.

Stephan Albani identifizierte insbesondere folgende Handlungsbedarfe:

  1. Optimierung der Berufsorientierung: Die Berufsorientierung in den Schulen erziele zurzeit nicht die gewünschten Ergebnisse. Sie solle zielorientierter und als individueller und strukturierter Suchprozess der Schüler*innen ausgestaltet werden. Dabei sei die ein- oder besser mehrmalige Durchführung von Potenzialanalysen entscheidend, um darauf aufbauend gezielte Berufsorientierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Schulpraktika, zu entwickeln.
     
  2. Vereinheitlichung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR): Die Anwendung des DQR sollte im nationalen Recht stärker vereinheitlicht werden. Vor allem gehe es darum, die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung, die durch den DQR transparent gemacht wird, konsequent im nationalen Recht zu verankern. Diese Gleichwertigkeit müsse auch in Tarifverträgen als Maßstab für die Arbeitsvergütung systematisch verankert werden.
     
  3. Aufwertung der Überbetrieblichen Ausbildung: Die Überbetriebliche Ausbildung müsse ebenso wie die Überbetriebliche Unterweisung mehr wertgeschätzt und verstärkt unterstützt werden.

Bildungspolitik muss zukunftsorientiert und effektiv sein

Thiemo Fojkar, Vorsitzender der Bildungskommission, stellvertrender Sprecher im Präsidium des BVMW sowie Vorstandsvorsitzender des IB, kommentierte das heutige Treffen: „Die Impulse von Stephan Albani bieten wertvolle Anregungen für die Gestaltung der beruflichen Bildung in Deutschland. Der IB wird sich aktiv für die Realisierung dieser Ideen einsetzen, um eine zukunftsorientierte und effektive Bildungspolitik voranzutreiben.“

Der Internationale Bund ist selbst in großem Umfang Anbieter von beruflicher Weiterbildung und setzt sich für innovative Lösungen ein, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen.

 


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