IB unterstützt Ausbildung junger Menschen in Marokko

2.500 Arbeitsplätze durch vom Bund gefördertes Projekt mit GIZ

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Foto: IB

Seit Anfang November 2018 unterstützt der IB im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Projekt "Förderung der Jugendbeschäftigung im ländlichen Raum" in Marokko. Es soll die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern zwischen 15 und 35 Jahren in den Regionen Fès-Meknès und Béni Mellal-Khénifra (Zentralmarokko) verbessern.

Das Projekt wird durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und läuft seit 2015. Rund 2.500 junge Menschen haben dank dieser Unterstützung bereits Arbeit gefunden. Der IB möchte auf diese Weise auch Menschen in seinen Partnerländern mit seiner Expertise helfen. Dabei geht es um den Bereich berufliche Aus- und Weiterbildung sowie Beschäftigungsförderung. Alle Beteiligten freuen sich, dass die Arbeit auch trotz der Pandemie fortgesetzt werden konnte.

Gefördert: Tourismus, Erneuerbare Energien, Vorschulerziehung

Das Projekt befindet sich derzeit in der Endphase. In den 26 Monaten Laufzeit hat es den Ausbau des Netzwerks von Berufsberatungsstellen unterstützt, die junge Arbeitssuchende begleiten und vermitteln. Dazu wurden die Berater der Jobcenter in verschiedenen Bereichen geschult, zum Beispiel in Soft-Skills- und Gender-Trainings sowie in Qualifizierungen zum Thema Unternehmertum.

Darüber hinaus gab es Kurzzeittrainings, die an die Bedingungen der ländlichen Region angepasst waren, um technische Fähigkeiten zu vermitteln. Beispielsweise ging es um die Förderung von Tourismus, erneuerbaren Energien und der Vorschulerziehung.

Die Trainings mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie angepasst werden. Wo es möglich war, wurden sie in einem Online-Format abgehalten und alle Teilnehmer*innen mit Tablets ausgestattet.


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