IB unterstützt Fachkräfte-Offensive im Bildungsbereich

Wichtige Entscheidungen für Kindesentwicklung und Chancengleichheit im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Der Internationale Bund hält eine Fachkräfte-Offensive von Bund und Ländern zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter für notwendig. Foto: CDC

Der Internationale Bund (IB) sieht eine besondere Notwendigkeit für eine Fachkräfte-Offensive im Bildungsbereich. Diese ist zwingend erforderlich, um die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung nicht ins Leere laufen zu lassen.

Das Kabinett hat in dieser Woche einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler*innen verabschiedet. Der IB begrüßt dies als wichtigen Schritt, einerseits für die Entwicklung der Kinder, andererseits als neue Perspektive für die berufliche Gleichstellung der Geschlechter. Es sind meist die Mütter, die bei der Wahl des Arbeitszeitmodells deutlich flexibler sind, wenn Kinder nachmittags betreut werden.

300.000 Erzieher*innen bis 2030 benötigt

Der politische Beschluss wird jedoch in der praktischen Umsetzung stocken, wenn Bund und Länder nicht bald eine Fachkräfte-Offensive starten. Es wird damit gerechnet, dass bis 2030 mindestens 300.000 Erzieher*innen und bis 2025 über 10.000 Grundschullehrkräfte benötigt werden.

„Der IB macht sich stets für gleichwertige Bildungschancen stark. Ganztagsangebote fördern diese Chancen merklich. Besonders von Armut betroffenen Kindern muss eine verbesserte Zukunftsperspektive eröffnet werden. Für sie sind Ganztagsschulen und Horte wichtige Erlebnisorte. Wir als IB begrüßen die Entwicklungen in diesem Bereich, auch wenn hier noch eine herausfordernde Wegstrecke vor uns liegt“, meint Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.


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