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IB unterstützt Forderung nach verlässlicher Innovationsförderung für den Mittelstand

Antragsstopp beim ZIM gefährdet Planungssicherheit für kleine und mittlere Unternehmen

Drei Personen stehen vor einer Produktionsanlage. Links steht ein junger Mann, in der Mitte eine junge Frau, beide in Arbeitskleidung. Rechts steht ein etwas älterer Mann, der den beiden anderen etwas erklärt. Er hält ein Tablet in der Hand.
Fachkräfte an einer modernen Produktionsanlage: Der Internationale Bund (IB) betont, dass Innovation und Qualifizierung zusammengehören. Foto: KI | ChatGPT

Der Internationale Bund (IB) unterstützt die Forderung nach einer schnellen Wiederöffnung und verlässlichen Finanzierung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB), in dem der IB Mitglied ist, hat dazu gemeinsam mit weiteren Verbänden einen Appell an die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen mitgezeichnet. Anlass ist der derzeitige Antragsstopp für das Förderprogramm.

Das ZIM gehört zu den zentralen Instrumenten der technologieoffenen Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen. Es unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und trägt dazu bei, private Investitionen anzustoßen.

„Innovation und Qualifizierung gehören zusammen“

Aus Sicht des IB sind verlässliche Rahmenbedingungen für Innovation eng mit der Qualifizierung und Fachkräftesicherung verbunden. Technologischer und wirtschaftlicher Wandel stellt Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen vor neue Anforderungen:

Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, um in ihre Zukunft investieren zu können. Innovation und Qualifizierung gehören dabei zusammen: Neue Technologien können ihre Wirkung nur entfalten, wenn Beschäftigte die notwendigen Kompetenzen erwerben und weiterentwickeln können.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB und des BBB

Der aktuelle Antragsstopp beim ZIM steht nach Auffassung der beteiligten Verbände im Widerspruch zum politischen Ziel, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Innovationsprojekte werden häufig über Monate vorbereitet und binden personelle und finanzielle Ressourcen. Fehlende Planungssicherheit kann dazu führen, dass Investitionen verschoben oder Vorhaben nicht umgesetzt werden.

Die Verbände fordern daher eine schnellstmögliche und verlässlich kommunizierte Wiederöffnung des ZIM, Lösungen zur Überbrückung der derzeitigen Förderlücke sowie eine bedarfsgerechte Finanzierung des Programms im Bundeshaushalt 2027 und darüber hinaus.

Mit Blick auf die laufenden Haushaltsberatungen und die Kabinettsklausur der Bundesregierung am 25. und 26. August appellieren die beteiligten Verbände an die Politik, schnell eine klare Perspektive für das ZIM zu schaffen.

Die vollständige gemeinsame Stellungnahme ist auf der Website des BBB abrufbar.
 

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Stellvertretender Pressesprecher
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