IB unterstützt Thesen des BVMW zu Aus- und Weiterbildung

Mittelstandsverband fordert unter anderem Übergangszahlungen, geringere Pflichtstundenzahl sowie Förderung von Engpassberufen


Der Internationale Bund (IB) unterstützt die sieben aktuellen Forderungen des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) zur Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Logo: BVMW

Der Internationale Bund (IB) unterstützt die sieben Thesen des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) zur zukünftigen Gestaltung der Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Der BVMW begrüßt ausdrücklich, dass das Bundesbildungsministerium in diesem Bereich verstärkte Maßnahmen plant.

Doch der Verband mahnt gleichzeitig, dass fehlende Bildungschancen Wachstum und Innovation hierzulande nicht bremsen dürfen. Der IB stimmt mit dem BVMW überein, dass Aus- und Weiterbildung der Schlüssel zur Bewältigung der anstehenden Transformationsprozesse in der deutschen Wirtschaft sind. Beispiele für diese neue „Arbeitswelt 4.0“ wären eine auf Elektro-Antriebe umgestellte Automobilindustrie sowie die Digitalisierung vieler Branchen.

Umschulung fördern, um Fachkräftemangel zu bekämpfen

„Gerade einmal fünf Prozent der gesamten mittelständischen Investitionen in Anlagen und Bauten fließen in die Weiterbildung. Mit diesem Fundament kann Deutschland kein Weltmeister in der Weiterbildung werden“, schreibt der BVMW in einer Mitteilung. Der Verband hat sieben Thesen aufgestellt, wie eine effektive Qualifizierung in der Arbeitswelt aussehen könnte. Dazu zählt unter anderem die Forderung, Übergangszahlungen für Arbeitnehmer*innen einzuführen, die in einen Beruf mit Fachkräfte-Engpass (zum Beispiel als Pfleger*in) wechseln und entsprechend umschulen möchten.

Außerdem soll nach dem Willen der mittelständischen Interessenvertretung die Anzahl der Pflichtstunden für staatlich geförderte Weiterbildungen verringert werden. Dies würde mehr Unternehmen dazu bewegen, eine Teilnahme ihrer Belegschaft zu genehmigen. Alle sieben Thesen des BVMW zum Thema sind hier zu finden.

„Weiterbildung ist ein wesentlicher Beitrag zur Bewältigung der Transformation der deutschen Wirtschaft in die Arbeitswelt 4.0. Besonders mittelständische Unternehmen können von der Leistungsfähigkeit externer Bildungsanbieter wie des IB profitieren, um diesen Transformationsprozess durch qualifizierte Mitarbeitende zu bewältigen“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Bundes und im Vorstand des BVMW vertreten. Als Mitglied der Kommission „Arbeit und Soziales“ im Verband war er an der Entwicklung der Thesen beteiligt.

Neben umfangreicher Weiterbildung gehören zum Angebot des IB auch Hochschulen.


 

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