IB wünscht sich, dass im Schulunterricht über den Ukraine-Krieg gesprochen wird

Auch Gewerkschaften und Politik fordern Thematisierung aktueller Ereignisse


Der Internationale Bund wünscht sich, dass der Krieg in der Ukraine im Schulunterricht diskutiert wird. Foto: Monkey Business Images / Shutterstock

Der Internationale Bund (IB) schließt sich der Forderung mehrerer Bildungsgewerkschaften an, den Krieg in der Ukraine im Unterricht zu thematisieren. Unter anderem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Verband Bildung und Erziehung sowie der Deutsche Lehrerverband hatten sich entsprechend geäußert.

Die Argumente lauten unter anderem, dass Kindern und Jugendlichen Ängste genommen werden müssen. Zudem soll ihr offenkundig bestehender Gesprächsbedarf zu diesem Thema altersgerecht sowie durch geschultes Personal gedeckt werden.

Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat Empfehlungs-Broschüre

Auch von einigen Landeskultusministerien waren entsprechende Forderungen bereits zu hören. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat bereits eine Broschüre mit Empfehlungen erarbeitet, wie Lehrkräfte Schüler*innen behutsam auf das Thema einstimmen und die aktuellen Geschehnisse aufarbeiten sollten.

„Kinder und Jugendliche sind von den Bildern stark betroffen und fragen sich, warum es Krieg in Europa gibt. Sie sind bisher in dem Kontext aufgewachsen, dass das nicht mehr realistisch ist. Nun haben wir aber einen Angriffskrieg. Wir müssen dieses Thema aufarbeiten und deshalb ist es wichtig, dass wir uns damit in Bildungseinrichtungen intensiv beschäftigen. Wir müssen die Hintergründe differenziert darstellen, damit es keinen Vertrauensverlust in die demokratische Weltordnung gibt!“, fordert Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.


 

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Die Stiftung des Internationalen Bundes sammelt nach wie vor Geldspenden, um Menschen zu unterstützen, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind.  Nähere Angaben dazu sowie viele weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

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