Welttag gegen Menschenhandel: „Verabscheuungswürdigsten Verbrechen“

Mehr als 10.000 Fälle auch in der EU


Am 30. Juli begehen die Vereinten Nationen den Welttag gegen Menschenhandel. Auch in der Europäischen Union gibt es Menschenhandel. Zuletzt hatte die EU-Kommission im Jahr 2016 rund 11.000 registrierte Fälle genannt.

„Menschenhandel ist eines der verabscheuungswürdigsten Verbrechen“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB. „Es ist eine Form von moderner Sklaverei, wenn Menschen gegen ihren Willen in andere Länder verschleppt und dort ausgebeutet und ausgenutzt werden. Deswegen ist jede Maßnahme, die Menschenhandel verhindert, zu ergreifen.“  Es sei aber auch Aufgabe der Zivilgesellschaft, wachsam zu sein und diese Verletzung die wichtigsten Menschenrechte – das auf Selbstbestimmung und freie Entfaltung der Persönlichkeit – zu achten und jeden Verdacht auf dessen Verletzung zu melden.

„Auch wenn das oft nicht so gesehen wird, sind Schleuser Menschenhändlern gleichzusetzen“, so Fojkar. „Für die Auslieferung in ein ungewisses Schicksal und meist gegen horrende Summen handeln sie mit den Hoffnungen der Menschen auf ein besseres Leben, wohlwissend, dass viele von ihnen ihr Glück in der Fremde nicht finden werden.“ Als Akteur der Zivilgesellschaft und als Anbieter von Dienstleistungen zur Unterstützung der Integration von Menschen in Deutschland unterstützt der IB den heutigen Welttag gegen Menschenhandel. „Der Schutz der Menschenwürde ist nicht nur die oberste Aufgabe des Staates, sondern von uns allen“, unterstreicht der IB-Vorstandsvorsitzende.


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