Frankfurt am Main, 12. März 2026. Der Internationale Bund (IB) und die Gewerkschaften ver.di und GEW haben sich geeinigt: In den Jahren 2027 und 2028 sollen die tariflich Beschäftigten in der IB-Gruppe insgesamt 4,9 Prozent mehr Gehalt bekommen – mindestens jedoch 70 Euro im Monat mehr. Die Tarifpartner haben sich dabei auf eine Staffelung verständigt. Im Jahr 2027 steigen die Gehälter um 2,2 Prozent, 2028 dann um 2,7 Prozent. Damit würde der Abschluss beim IB höher liegen als beim aktuellen Stand der Verhandlungen zum TV-L, dem Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Bundesländer. Insgesamt ist der IB damit weiter auf dem Weg, sich den Gehältern im öffentlichen Dienst anzupassen.
Mit diesem Abschluss schaffen wir Sicherheit. Die Beschäftigten können sich sicher sein, dass sie nach den deutlichen Gehaltssteigerungen in den vergangenen beiden Jahren auch 2027 und 2028 mehr als einen Ausgleich für die prognostizierte Inflation bekommen. Und der IB sowie seine Gesellschaften können die höheren Gehälter dank der Laufzeit von 24 Monaten in die Preisverhandlungen mit den Auftraggebern einbringen.
Janine Krohe, Mitglied des IB-Vorstands
Die Steigerungen sollen – anders als in den Vorjahren – gruppenweit gelten. Das heißt, es gibt keine unterschiedlichen Erhöhungen in den verschiedenen Organisationseinheiten des IB. Ausgenommen ist lediglich die IB West. Hier wurde mit den Gewerkschaften vereinbart, dass ein unabhängiger Gutachter Mitte nächsten Jahres prüfen wird, ob mögliche Gehaltssteigerungen die Existenz der Gesellschaft gefährden würden. Ist das nicht der Fall, profitieren auch die Mitarbeitenden der IB West von diesen Tariferhöhungen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir einerseits Steigerungen für die Mitarbeitenden der IB-Gruppe verhandeln konnten, dass die Gewerkschaften andererseits unsere aktuelle Lage realisiert und keine überzogenen Forderungen erhoben haben, die der IB nicht hätte umsetzen können“, so Anne Kathrin Beck, Geschäftsführerin Konzern Personal und Verhandlungsführerin des IB, abschließend.