Internationaler Bund tritt dem Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" bei

Grenzverletzungen und Machtmissbrauch können zu psychischen Problemen führen - und haben auch wirtschaftliche Nachteile


Logo des Bündnisses "Gemeinsam gegen Sexismus"

Der Internationale Bund (IB) ist dem Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" beigetreten. Logo: EAF Berlin

Der Internationale Bund (IB) ist dem Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" beigetreten und hat dessen gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin heißt es unter anderem: "Sexismus zeigt sich [...] in Form von Grenzverletzungen, Herabwürdigungen und Machtmissbrauch aufgrund des Geschlechts. Er gründet auf stereotypen Geschlechterrollen und verfestigt sie. Sexismus tritt in vielen, oft alltäglichen Varianten auf."

Dem möchte sich der IB aktiv entgegenstellen. Er ist damit in guter Gesellschaft: Unter anderem das Bundeskanzleramt, sämtliche Bundesministerien, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Autobauer BMW, der Software-Anbieter SAP sowie ARD und ZDF haben das Dokument unterschrieben. Auch der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, dessen Mitglied der Internationale Bund ist und in dessen Präsidium der Vorstandsvorsitzende des IB, Thiemo Fojkar, als stellvertretender Sprecher (zuständig für Arbeit, Soziales und Bildung) sitzt, zählt zu den Unterzeichnern.

Die Ziele des Bündnisses lauten unter anderem, Sexismus und sexuelle Belästigung sichtbarer zu machen, Menschen zum Hinsehen zu bewegen und wirksame Maßnahmen dagegen zu verankern. Dazu gehören Organisationen sowie Unternehmen, die Gleichberechtigung leben, Präventionsarbeit leisten und Betroffenen Hilfe anbieten.

Das Einschreiten gegen Sexismus ist eine Frage der Führungskompetenz

Das Einschreiten gegen Sexismus bezeichnet das Bündnis als Selbstverständlichkeit und Führungsaufgabe. Sensibilität des Arbeitgebers ist hier nicht nur eine Frage des Anstands, sondern auch der wirtschaftlichen Vernunft. Herabwürdigende Kommentare oder Belästigung ziehen häufig schlechte Stimmung im Team oder sogar psychische Probleme – und damit Krankheitstage – nach sich.

IB-Vorstandsmitglied Karola Becker hat die Erklärung im Namen des freien Trägers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit unterzeichnet. Sie sagt: "Sexismus im Alltag darf nicht kleingeredet werden! Er hinterlässt bei Betroffenen oft Hilflosigkeit und psychische Probleme. Das können wir nicht hinnehmen! Deshalb hat der IB diese Erklärung gerne unterschrieben."


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