Internationaler Mädchentag: IB macht auf Diskriminierungen aufmerksam

Studie: Viele Mädchen trauen sich nicht, ihre Meinung zu sagen


Der Internationale Bund (IB) macht zum Weltmädchentag auf Diskriminierungen gegenüber jungen Frauen aufmerksam. Foto: Melissa Askew / unsplash.com

Zum Internationalen Mädchentag am 11. Oktober macht der Internationale Bund (IB) auf die zahlreichen Diskriminierungen aufmerksam, denen Mädchen und junge Frauen auch heutzutage immer noch ausgesetzt sind. Der Aktionstag soll auf die weltweit ungleichen Chancen von Mädchen und jungen Frauen gegenüber männlichen Gleichaltrigen aufmerksam machen.

Ein Bereich, der dabei immer mehr an Bedeutung gewinnt: das Internet. Userinnen werden nach wie vor deutlich häufiger als User Opfer von Hass, Mobbing und Verleumdungen. Laut einer aktuellen Studie machen sich 95 Prozent der deutschen Mädchen Sorgen wegen Fake News.

„Lebenswirklichkeit junger Frauen muss in der Schule Thema werden!“

Lediglich 39 Prozent glauben, wahre Informationen in der Regel von falschen Informationen unterscheiden zu können. Fast drei Viertel der Befragten sagen, dass über Fake News im Schulunterricht nicht gesprochen werde. Ein Fünftel der Mädchen hat Angst, öffentlich seine Meinung zu sagen, weil es die Reaktionen darauf fürchtet.

„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen doch sehr schön, woran wir als Gesellschaft arbeiten müssen: Es geht viel um Aufklärung und Vorbeugung. In der Schule muss einfach häufiger die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen, speziell der jungen Frauen, thematisiert werden! Wir dürfen nicht zulassen, dass Mädchen Opfer von Diskriminierung werden oder sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen“, meint Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.


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