Internationaler Tag der älteren Menschen

Partizipation auch im Alter sicherstellen

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Internationaler Tag der älteren Menschen

Der Internationale Tag der älteren Menschen feiert am 1. Oktober sein 30-jähriges Jubiläum. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) bestimmte 1990 diesen Tag zum jährlichen Gedenken, um auf die weltweite Herausforderungen der immer älter werdenden Gesellschaften und die Situation älterer Menschen aufmerksam zu machen. Während die Lebenserwartung und damit die Anzahl der älteren Menschen global steigt, sinkt die Anzahl der Jüngeren. Die Vereinten Nationen schätzen, dass sich der Anteil der über 65-Jährigen bis 2050 auf über 1,5 Milliarden verdoppeln wird. In Deutschland ist diese demografische Entwicklung bereits fortgeschritten, der Anteil der älteren Menschen liegt bei 19 Prozent, nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl bis 2060 auf 27 Prozent steigen.

Unsere Gesellschaft wird immer älter und damit wachsen die Aufgaben, älteren Menschen ein soziales Umfeld zur Entwicklung, Förde­rung von Gesundheit und Wohlbefinden sowie die nötige Unterstützung zu ermöglichen. Der Internationale Tag der älteren Menschen soll helfen, die Aufmerksamkeit auf die Ziele des „Internationalen Aktionsplans von Madrid über das Altern“ von 2002 zu lenken. In dieser Resolution beschreiben die UNGA die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingen, die das Leben älterer Menschen fördern und ihnen die Möglichkeit gibt, an Entscheidungen über ihr Leben voll beteiligt zu werden.

Die Seniorenhilfe ist einer der strategischen Schwerpunkte im Portfolio des Internationalen Bundes (IB). Sie bietet für ältere Menschen im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich zielgruppengerechte Angebote an, die ihren Lebensumständen Rechnung tragen, die zukunftsorientiert und qualitativ hochwertig sind. „Es ist uns wichtig, die Lebensleistung von älteren Menschen besonders zu würdigen und ihnen die aktive und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglichst lange zu sichern“, erklärt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB. Er hält den Internationalen Tag der älteren Menschen daher für ein geeignetes Symbol, um einmal mehr das Augenmerkt auf die Lebenssituation älterer Menschen zu richten: „Dazu gehört auch das Thema Altersarmut, die seit Jahren zunimmt und die gleichwertige und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von älteren Menschen erheblich beeinträchtigt.“ Dabei ist es die ältere Generation, die den aktuellen allgemeinen Wohlstand unserer Gesellschaft geschaffen hat und auf dem die jüngere Generation aufbaut. Der IB setzt sich dafür ein, dass die Menschen auch im Alter eine möglichst hohe Lebensqualität genießen können und spezielle Maßnahmen zur Prävention und verbesserten Versorgung geschaffen werden. „Wir müssen darauf achten, dass alle Bürger*innen am sozialen Wohlstand unseres Landes teilhaben können, das sind wir besonders auch den Senioren*Seniorinnen schuldig“, meint Thiemo Fojkar – nicht nur am Internationalen Tag der älteren Menschen.


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