Internationaler Tag der Migranten*Migrantinnen

Das Recht auf ein Willkommen

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Der 18. Dezember ist der Internationale Tag der Migranten*Migrantinnen. Er wurde vor 20 Jahren von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit weltweit auf das Schicksal und die Probleme der Menschen zu lenken, die ihr Heimatland angesichts anhaltender Konflikte, Kriege, Menschenrechtsverletzungen und Armut verlassen haben. Am 10. Dezember 2000 war unter Führung der Generalversammlung der UN der „Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ von 164 Staaten angenommen worden.

Laut UN stieg die Zahl der internationalen Migranten*Migrantinnen weltweit seit 2000 um 2,3 Prozent und lag 2019 bei 272 Millionen. Dazu zählen auch etwa 70 Millionen geflüchtete Menschen, also diejenigen, die mit Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben wurden – viele davon innerhalb ihres eigenen Landes. „Es ist uns besonders wichtig, diesen Menschen nicht nur heute den Respekt zu erweisen, den sie verdienen“, würdigt IB-Vorstandsvorsitzender Thiemo Fojkar den Gedenktag und erinnert daran, dass Migranten*Migrantinnen unter dem universellen Schutz der Menschenrechte stehen. Denn ihr oft ungewisser Status, ihre Ängste und Not machen sie schutzlos und damit leicht zu Opfern von Diskriminierung, Ausbeutung und Fremdenfeindlichkeit – auch in Deutschland. Der IB setzt sich daher seit vielen Jahren für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Migranten*Migrantinnen ein und fördert deren Möglichkeiten, eigenverantwortlich zu leben: „Unsere Aktivitäten im sozialen Bereich und Bildungsbereich zielen darauf ab.“ Zudem führt der IB Maßnahmen zum Beispiel in der Entwicklungszusammenarbeit durch, um Fluchtursachen zu mindern. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern“, erklärt Thiemo Fojkar, damit kein Mensch mehr aus seiner Heimat fliehen muss, um zu überleben.


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