„Modernisierungsbereite Lehrkräfte müssen unbedingt unterstützt werden“

Digitales Lernen wird künftig zu einer selbstverständlichen Alternative

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Die ersten Schulen sind nach dem Ende der Ferien leider schon wieder geschlossen -  was unbedingt vermieden werden sollte, ist nun in Einzelfällen sehr schnell wieder eingetreten. In Zeiten der Pandemie wird es immer wieder geschehen, dass junge Menschen nicht in der Schule lernen dürfen, sondern der Unterricht auch Zuhause stattfinden muss. Schulen, Lehrer*innen und Schüler*innen sind darauf aber immer noch nicht richtig vorbereitet, wie allerorten zu beobachten ist. „Wir müssen unbedingt darauf achten, dass wir durch Corona nicht eine ganze Generation von Schülern*Schülerinnen verlieren und wir intelligente Formen des digitalen Lernens zeitnah Realität werden lassen. Dies muss jetzt mit Nachdruck umgesetzt werden. Ausreden, warum etwas nicht geht, sind hier fehl am Platz. Deshalb ist es notwendig, dass schnelles Internet flächendeckend verfügbar ist, jeder Schüler und jede Schülerin einen Internetzugang und Zugriff auf ein Endgerät bekommt, die Lehrer*innen methodisch-didaktische innovative Lernkonzepte entwickeln dürfen, die Freude am digitalen Lernen vermitteln. Die Mischung zwischen Präsenz- und Fernunterricht wird der neue Standard in diesen Zeit werden und muss auch für Jugendliche aus bildungsfernen Familien eine selbstverständliche Alternative sein“, fordert der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar. 
„Modernisierungsbereite und experimentierfreudige Lehrkräfte müssen unbedingt unterstützt werden“ so Fojkar weiter, „ auch wenn ihre Projekte vielleicht von den starren Lehrplänen abweichen.“ Lehrer*innen bräuchten jetzt einen Vertrauensvorschuss, wenn sie sich über die Zukunft des Unterrichts in Zeiten von Schulschließungen Gedanken machen und dürften nicht von allzu rigiden Vorgaben seitens der Kultusministerkonferenz ausgebremst werden. „Jedes Unternehmen lebt davon, dass seine Mitarbeiter*innen innovativ sind und Verbesserungsvorschläge machen. Dieses Prinzip sollte auch im Bereich der Schulen gelten – selbstverständlich unter besonderer Berücksichtigung des Umstandes, dass hier keine Güter produziert, sondern junge Menschen unterrichtet und auf ihr berufliches Leben vorbereitet werden. Mut zur Innovation ist das Gebot in dieser Zeit. Der Digitalpakt Schule war gut gemeint und könnte wesentlich zum Erfolg beitragen, das Geld für Innovationen steht schließlich schon bereit. Der IB wird jedenfalls an seinen Schulen alles daran setzen, sich dieser enormen Herausforderung zu stellen und gemeinsam mit den engagierten Lehrkräften die Entwicklung innovativer Ideen fördern“, verspricht der IB-Vorstandsvorsitzende.
 


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