OECD-Studie bestätigt Bedenken des IB beim Fachkräfteeinwanderungs-Gesetz

Internationaler Bund wirbt selbst qualifizierte Arbeitnehmer*innen im Ausland an und bietet ihnen Sprachkurse, Beratung sowie Unterkunft


Sprachkurs in IB-Einrichtung

Sprachkurs: Der Internationale Bund (IB) sieht durch eine OECD-Studie seine Bedenken bezüglich des Fachkräfteeinwanderungs-Gesetzes bestätigt. Foto: Frank Hamma

Die aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zum Thema Fachkräfteeinwanderung bestätigt die Bedenken des IB bezüglich des entsprechenden Gesetzes. Der freie Träger der Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit hatte vor zu viel Bürokratie sowie fehlender Infrastruktur in deutschen Behörden gewarnt. Beides erschwert Interessenten den Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt.

"Die Politik hat bei dem Gesetz zu sehr auf technische Details und Missbrauchsvorbeugung geachtet. Dabei wurde die nachhaltige Steigerung der Fachkräfteeinwanderung nicht genügend berücksichtigt. Diese kann nur erreicht werden, wenn deutsche Behörden bei der Digitalisierung besser werden und es beschleunigte Verfahren gibt. Schließlich konkurrieren wir mit vielen anderen Ländern um qualifiziertes Personal", so Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.

Es fehlt an einer echten Willkommenskultur in Deutschland

Laut der Studie fehlt es in Deutschland zudem an einer echten Willkommenskultur für die Fachkräfte aus dem Ausland. Viele fühlen sich zum Beispiel bei der Wohnungssuche diskriminiert. Insofern tun die Demonstrationen der vergangenen Wochen gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt auch dem Wirtschaftsstandort gut.

Der Internationale Bund wirbt selbst - zu fairen Bedingungen - Fachkräfte im Ausland an. Teil dieses Angebots für Unternehmen sind unter anderem Sprachkurse, die Suche nach einer Unterkunft sowie Beratung. Dies stellt sicher, dass sich die Menschen auch langfristig wohl in Deutschland fühlen. Der IB setzt sich zudem auf politischer und gesellschaftlicher Ebene für diese Zielgruppe ein.


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