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„Schatten und Wasser sind wichtig, aber unsere Mitarbeitenden bieten auch ein offenes Ohr“

Wie die Hitzehilfe des Internationalen Bundes wohnungs- und obdachlosen Menschen in Berlin hilft

Drei Personen stehen vor dem Eingang der IB-Hitzehilfe in Berlin. Die Einrichtung unterstützt wohnungs- und obdachlose Menschen während heißer Sommertage.
Besuch aus der Politik: Kerstin Ewert, Geschäftsführerin IB Berlin-Brandenburg gGmbH (rechts), zusammen mit Katja Kipping, DIE LINKE, und Matthias Steuckardt, CDU, Bezirksstadtrat Tempelhof Schöneberg. Foto: IB

Das Wetter ist nicht für alle gleich: Wenn die Sommerhitze Deutschland im Griff hat, sind die Auswirkungen längst nicht für alle Menschen dieselben. Viele Bürger*innen leben oder arbeiten in Räumen, deren Wände dafür konstruiert sind, im Winter zu wärmen und im Sommer zu kühlen. Darüber hinaus gibt es in den meisten Haushalten Duschen und Kühlschränke, in manchen zudem Klimaanlagen oder Swimmingpools. 

Obdachlose Menschen verfügen in der Regel über keine dieser Annehmlichkeiten. Zudem halten sie sich meist dort auf, wo viele Leute sind: in dicht bebauten Innenstädten, wo sich Hitze staut und es kaum Abkühlung gibt. Hinzu kommt, dass viele Einrichtungen für obdachlose Menschen im Sommer geschlossen sind, weil staatliches Geld gekürzt wurde. Daher drohen ihnen Dehydrierung, Hitzschlag und Sonnenbrand.

Die IB-Hitzehilfe freut sich über die Spende von Sonnencremes, Kopfbedeckungen oder Thermosflaschen

Die Hitzehilfe des Internationalen Bundes (IB) in Berlin kümmert sich auch 2026 wieder um Menschen ohne Wohnung und Obdach. Bis Ende August öffnet sie ihre Türen täglich von 10 bis 19 Uhr. Sie bietet einen geschützten Ort mit Ruheplätzen, kühlen Getränken, Nahrung und Duschen. Ein wichtiger Aspekt sind zudem Artikel für den persönlichen Sonnen- und Hitzeschutz: Sonnencremes, Kopfbedeckungen oder Thermosflaschen. Die meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden stehen zudem gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Sozialarbeiter*innen des IB bieten in den Räumen der Hitzehilfe niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verbesserung der jeweiligen Lebenssituation an.

Wenn Sie an heißen Tagen eine obdachlose Person sehen, bieten Sie ihr gern etwas zu trinken an. Das kostet Sie nicht viel und ist doch eine wichtige Geste. Die Menschen fühlen sich dann gesehen und verstanden. Darum geht es auch bei unserer Hitzehilfe: Schatten und Wasser sind wichtig, aber unsere Mitarbeitenden bieten auch ein offenes Ohr für die Sorgen der Zielgruppe. 

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB

Wer der IB-Hitzehilfe Sonnenschutz-Produkte spenden möchte, ist in der Kurmärkischen Straße 1-3, 10783 Berlin herzlich willkommen. Fragen zum Thema beantwortet Arian Begovic (Telefon: 0171 5200730, E-Mail: arian.begovic@ib.de). 
 

Kontaktdaten unseres Presseteams

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Pressesprecher
Telefon: +49 69 94545-107

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Stellvertretender Pressesprecher
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