Tag der Bisexualität: IB macht auf Probleme junger Menschen aufmerksam

Queer Youth Heidelberg ist Anlaufstelle für LGBTQI-Jugendliche


Der Internationale Bund (IB) macht zum Tag der Bisexualität auf die Probleme junger Menschen aufmerksam, die sich zu Männern und Frauen hingezogen fühlen. Foto: Raphael Renter / Unsplash.com

Zum heutigen Internationalen Tag der Bisexualität macht der IB auf Ausgrenzung und Diskriminierung vor allem junger Menschen aufmerksam, die sich zu Männern und Frauen hingezogen fühlen. Viele von ihnen werden noch immer mit Vorurteilen konfrontiert oder nicht ernst genommen.

Die Queer Youth Heidelberg des Internationalen Bundes ist ein Jugendangebot für schwule, lesbische, bi-, pan- und asexuelle, trans*, inter* und nicht-binäre Jugendliche. Auch Jugendliche, die sich in Bezug auf ihre geschlechtliche Identität und ihre sexuelle Orientierung unsicher sind, dürfen selbstverständlich teilnehmen.

„Nicht halb heterosexuell und halb homosexuell“

Die jungen Menschen dort berichten unter anderem, dass ihre bisexuelle Orientierung im persönlichen Umfeld mitunter als eine Phase abgetan wird. Zudem ist ihnen wichtig, festzuhalten: „Bisexualität ist eine ganz eigene Identität und bisexuelle Menschen sind nicht halb heterosexuell und halb homosexuell, sondern zu 100 Prozent bisexuell.

Der 23. September wird seit 1999 international als der Tag der Bisexualität gefeiert. Er soll an die Belange und Bedürfnisse der Betroffenen erinnern. Es geht darum, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und bisexuelle Geschichte, Kultur und Personen zu würdigen.

„Der Tag der Bisexualität und die Aussagen dieser Jugendlichen erinnern uns daran, dass diese Orientierung heute immer noch nicht überall akzeptiert wird. Wir alle können dazu beitragen, dass sich bisexuelle Menschen wohl fühlen und ernst genommen werden“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Bundes.


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