Teilhabe an digitaler Bildung muss gerecht sein

IB fordert mehr staatliche Unterstützung für mehr Bildungsgerechtigkeit

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In der Mittelstandsallianz setzen sich mittelständisch geprägte Branchenverbände unter dem Dach des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft Unternehmensverband Deutschland e. V. (BVMW) für ihre politischen Forderungen ein. Im Rahmen der Mittelstandsallianz traf sich Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB und Mitglied des Bundesvorstandes des BVMW mit Dr. Volker Wissing, Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz und Generalsekretär der FDP, am 14. Dezember, um über Digitalisierung und Bildung zu sprechen. Thiemo Fojkar kam es dabei vor allem darauf an, dass bei der Digitalisierung von Bildungsprozessen die Bildungsgerechtigkeit berücksichtigt werden müsse. „Es darf nicht sein, dass Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien durch die Digitalisierung noch weiter abgehängt werden“, sagte er, und forderte Unterstützungsmöglichkeiten, „um die Lücke nicht noch größer werden zu lassen, sondern sie zu schließen“. Kinder und Jugendliche brauchen gleichberechtigte Bildungschancen, das müsse gesellschaftspolitisch sichergestellt werden, so Thiemo Fojkar weiter, damit alle durch gute Bildung am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihr Leben selbstbestimmt durch eine freie Berufswahlentscheidung gestalten können.

Aus Sicht der freien Bildungsträger ist es außerdem notwendig, dass diese durch finanzielle Unterstützung des Staates im Rahmen einer institutionellen Förderung in die Lage versetzt werden, als kompetente Digitalpartner mit hohem professionellen Anspruch vor allem für kleine und mittelständische Firmen und deren weniger qualifizierte Mitarbeiter*innen agieren zu können. „Für uns ist die Zukunftsoffensive Digitalisierung Weiterbildung von besonderer Bedeutung“ betonte Fojkar, „denn damit können wir als Bildungspartner Firmen in deren Transformationsprozessen unterstützen und Mitarbeitende für die digitale Zukunft qualifizieren“. Dadurch könne zudem Arbeitslosigkeit verhindert und Qualifikationsreserven gehoben werden. Volker Wessing stimmte dieser Sichtweise zu und versprach, sich in der Bundestagsfaktion stärker für die Belange freier Bildungsträger einzusetzen. Er teilte die Forderung des IB-Vorstandvorsitzenden, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft Bildungsgerechtigkeit erfahren müssen – hier aber noch einiges zu tun sei. Daher einigten sich die Gesprächspartner darauf, die Zukunftsoffensive Digitalisierung Weiterbildung im kommenden Jahr noch stärker in den Fokus zu rücken und sich für eine bessere Förderung politisch einzusetzen.


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