Umfrageergebnis muss Konsequenzen haben

Gewalt gegen Lehrer*innen nimmt zu / IB fordert mehr Schulsozialarbeit

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„Das Ergebnis der aktuellen Umfrage des Forsa-Instituts zur Gewalt gegen Lehrer*innen muss Konsequenzen haben“, fordert der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar. Die Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung hatte ergeben, dass immer mehr Lehrer*innen bedroht, beleidigt, gemobbt oder belästigt werden. Auch die Möglichkeiten des Internets werden genutzt, um Lehrkräfte zu diffamieren oder zu verleumden. Die Gewaltspirale beginnt schon in den Grundschulen, oft werden Lehrer*innen Opfer von Gewalt oder es werden Tätlichkeiten angedroht. „Schulen sollten eigentlich ein Ort sein, an dem die jungen Menschen den wertschätzenden Umgang miteinander und mit Erwachsenen lernen und erfahren können, wie Differenzen auf friedlichem Weg gelöst werden können“, findet der IB-Vorstandsvorsitzende. „Die Umfrage legt den Verdacht nahe, dass das immer häufiger nicht gelingt.“ Der IB ist selbst Träger von Schulen, bietet aber auch Schulsozialarbeit und Betreuung an Ganztagsschulen an. „Wir wissen, dass vor allem große Klassen und fehlende Betreuungen in Freistunden die Gefahr bergen, dass die Gewalt zunimmt – und zwar auch die gegen Sachen.“ Hier seien die Länder und Kommunen gefordert, mehr zu investieren, um die Lehrer*innen so auch besser zu schützen und ihnen die Sicherheit zu geben, die sie brauchen, um ihrem Lehr- und Erziehungsauftrag gerecht werden zu können. Der IB, aber auch die anderen Anbieter entsprechender Dienstleistungen seien bereit, ihre Angebotspalette in diesem Bereich auszubauen.


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