Der Internationale Bund (IB) betont zum 24. Februar seine fortdauernde Unterstützung der Ukraine. Es ist der vierte Jahrestag des russischen Angriffs auf das Nachbarland, der noch immer mit unverminderter Härte weitergeht.
Die Folge sind Hunderttausende Tote auf beiden Seiten, darunter viele zivile Opfer in Kiew, Donezk oder Charkiw. Mehr als eine Million Ukrainer*innen flohen nach Deutschland. Einige kamen in IB-Einrichtungen unter und leben teilweise noch heute dort. „Putin bringt ohne jedes Recht riesengroßes Leid über ein ganzes Land. Ich sage es deutlich: Er ist ein Kriegsverbrecher und führt einen gnadenlosen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Deshalb unterstützen wir die Ukraine von Beginn an”, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.
IB Polska bietet Integration, Sprachkurse, Berufsberatung sowie juristische und psychologische Unterstützung
Im polnischen Krakau betreibt der IB Polska das Multikulturelle Zentrum sowie ein Nachbarschaftszentrum und in der Stadt Tychy ein Sozial- und Bildungszentrum, unter anderem für die vor dem Krieg Geflohenen. Diese Einrichtungen bieten verschiedene Integrationsaktivitäten und Sprachkurse sowie Berufsberatung an. Außerdem gibt es dort psychologische und juristische Unterstützung.
Jene Ukrainer*innen, die in der Heimat geblieben sind, leiden in den Wintermonaten besonders unter Putins gezielten Attacken auf die Strom- und Energienetze. Bei oft zweistelligen Minustemperaturen müssen sie ohne Heizung und Kochgelegenheit auskommen.
Aus diesem Grund hat der IB eine weitere Hilfsaktion für die Ukraine ausgerufen: die Herstellung von Dosenkerzen. Sie spenden ausdauernd Wärme und Licht. Man kann sich sogar eine Mahlzeit damit heißmachen. Alle Einrichtungen des IB deutschlandweit sind zum Mitmachen aufgerufen. Die Kerzen werden zentral in Frankfurt/Main gesammelt und dann zum IB Polska geschickt, von wo aus der Transport in die Ukraine erfolgt. Fragen dazu beantwortet die zentrale Unternehmenskommunikation des IB.